Venen: Gymnastik
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Schwere, geschwollene Beine, Kribbeln oder nächtliche Wadenkrämpfe – erste Anzeichen für eine Venenschwäche. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter! Einige wenige Verhaltensregeln und gezielte Gymnastik beugen vor.
Man kann von einer regelrechten Volkskrankheit sprechen: Experten schätzen, dass rund 20 Millionen Bundesbürger Probleme mit den Beinvenen haben. Viele Menschen merken das erst, wenn sich ernsthafte Beschwerden eingestellt haben. Dabei können Sie bereits im Vorfeld eine Menge tun. Aber auch, wenn Sie bereits unter schwachen Beinvenen leiden – keine Angst. Venenprobleme sind kein unabwendbares Schicksal. Auch jetzt können Sie noch eine Menge tun, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Aber Sie sollten gleich damit anfangen.
Trainieren Sie Ihre Beine mit einer gezielten Venengymnastik
Es gibt unterschiedliche Programme der Venengymnastik, aber das Prinzip ist bei allen gleich: Die Übungen sollen Verschlackungen und versacktes venöses Blut nach oben bringen sowie venös bedingte Ödeme auflösen. Erreicht wird dies durch zwei Prinzipien:
Stärken Sie die Muskelpumpe!
Ein gezieltes Training der Beinmuskulatur z. B. durch Ausdauersportarten wie Walking, Rad fahren oder Schwimmen, soll vor allem die Wadenmuskeln stärken, damit das Blut mit mehr Kraft nach oben gepumpt werden kann.
Fördern Sie den venösen Rückfluss!
Bei diesen Übungen werden die Beinvenen in eine höhere Position als das Herz gebracht. Sie sollten circa 30 Minuten am Tag für die Übungen einplanen, zum Beispiel jeweils 10 Minuten morgens, mittags und abends vor dem Schlafengehen.