Venen: Der Sommer belastet
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Täglich müssen die Venen 7.000 Liter Blut gegen die Schwerkraft nach oben durch den Körper pumpen. Bei sommerlichen Temperaturen dehnen sich die Venenwände aus, die Venenklappen können nicht mehr richtig arbeiten. Sie kontrollieren den Rückfluss des Blutes zum Herzen und tragen dazu bei, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen. In der Wärme bereitet es ihnen Probleme, das Blut zum Herzen zu schleusen. Da die Venenwände sehr elastisch sind, können sie große Blutmengen aufnehmen. Eine andauernde Überbeanspruchung führt zu einer Überdehnung. Es droht ein Blutstau – besser bekannt als Krampfader, medizinisch Varize. Jede zweite Frau leidet an Krampfadern.
Erste Anzeichen für eine Venenschwäche sind schwere und geschwollene Beine, Kribbeln und Krämpfe, Hitzegefühl, ziehender oder stechender Wadenschmerz, geschwollene Knöchel und Besenreiser. Hierbei ist es sinnvoll, sich rechtzeitig medizinischen Rat einzuholen.