Thrombose: Vitamin E senkt Risiko
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Wissenschaftler der Harvard Universität in Boston/USA haben nachgewiesen, dass Sie durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin-E-Präparaten Ihr Thromboserisiko senken können. In einer Studie verabreichten sie 40.000 Frauen im Alter über 45 Jahren entweder jeden zweiten Tag 600 Int. Einh. des Vitamins oder ein Scheinpräparat (Placebo). Innerhalb von zehn Jahren trat bei 269 Frauen aus der Kontrollgruppe, aber nur bei 217 Frauen aus der Vitamin E-Gruppe eine Thrombose (z. B. in den Beinvenen oder in Form einer Lungenembolie) auf. Das entspricht einer fast 30 %igen Senkung des Risikos. Die Ergebnisse wurden im September 2007 in der Fachzeitschrift Circulation vorgestellt.
Das Vitamin verringert die Gerinnungsneigung des Blutes, weil es die Neigung der Blutplättchen (Thrombozyten) herabsetzt, sich mit den fädigen Fibrin-Molekülen zu verbinden. Die Fibrin-Fäden schnüren die Blättchen normalerweise zu einem festen Pfropf zusammen, der die Aufgabe hat, Gefäßverletzungen zu verschließen. Allerdings können durch diesen Prozess auch gefährliche Thrombosen ausgelöst werden, und das Gefäß wird komplett verschlossen.
Vor allem wenn bei Ihnen bereits Thrombosen aufgetreten sind oder die Blutverklumpungen in Ihrer Familie gehäuft vorkommen, sollten Sie mit Vitamin E vorbeugen. In der Gruppe mit solchen Vorbelastungen war der Schutzeffekt des Vitamins mit 44 % nämlich noch deutlich besser.