Eine Thrombose ist eine Erkrankung, bei der es zu einem Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel oder einen Thrombus kommt. Eine Thrombose kann in jedem Gefäß auftreten; sehr häufig ist jedoch eine Thrombose der tiefen Beinvenen, während arterielle Thrombosen eher selten sind.
Die Ursachen einer venösen Thrombose werden vom der Virchow-Trias beschrieben: Änderung der Blutzusammensetzung, beispielsweise durch Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft oder Dehydrierung; herabgesetzte Strömungsgeschwindigkeit des Blutes, beispielsweise durch Krampfadern, Bettlägerigkeit oder eingeklemmte Gliedmaßen; Schäden der inneren Gefäßwände, beispielsweise durch Diabetes oder Gefäßentzündungen.
Zu den bekannten Risikofaktoren zählen die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, Übergewicht, Rauchen, Flüssigkeitsmangel, Drogenmissbrauch, Schwangerschaften, Krebserkrankungen, körperliche Überanstrengung sowie früheres Auftreten einer Thrombose.
Viele Thrombosen bleiben unbemerkt, weil die Stärke der Symptome sehr unterschiedlich sein kann; selbst eine schwere Thrombose kann im Anfangsstadium so gut wie keine Symptome aufweisen. Typisch bei schweren Venenthrombosen sind aber Schmerzen im betroffenen Bein, die abklingen oder zumindest geringer werden, wenn das Bein hochgelegt wird, eine Schwellung, die mitunter das gesamte Bein betreffen kann, Wärmebildung im betroffenen Bein sowie eine bläulicher Verfärbung der Haut.
Die Diagnose einer Thrombose wird meistens via Ultraschall gestellt; die Therapie besteht in der Gabe diverser Medikamente.
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