Speiseröhrenkrebs: Was Sie wissen sollten
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Die meisten ösophagealen Tumore entstehen im mittleren bis unteren Abschnitt der Speiseröhre. Leider sind fast 90% dieser Geschwulste bösartig.
Die Dehnbarkeit Ihrer Speiseröhre erlaubt eine deutliche Größenzunahme des Tumors. Dadurch verzögert sich der Beginn der Schluckbeschwerden – ein Schlüsselsymptom für diese Krebsart.
Aus diesem Grund suchen die meisten Patienten erst spät ihren Arzt auf. Zum Zeitpunkt der Diagnose kann dann der Tumor bereits den halben Durchmesser der Speiseröhre ausfüllen. Die Entfernung eines Tumors, der bereits groß genug ist, um das Schlucken zu erschweren, ist nicht unproblematisch. Die Heilungsraten sind meist niedrig, wenn der Tumor so spät gefunden wird. Speiseröhrenkrebs trifft Männer doppelt so häufig wie Frauen. Menschen zwischen 50 und 60 Jahren, die viel rauchen und Alkohol trinken, sind besonders durch diese Krebsart gefährdet.
Die häufigste Behandlung besteht in der Entfernung des betroffenen Abschnitts der Speiseröhre, wonach die gesunden Teile wieder zusammengenäht werden. Wenn ein großer Abschnitt entnommen werden muss, kann die Lücke durch andere Verbindungsstücke überbrückt werden.
Chemotherapie und Bestrahlung können nötig sein. Diese Behandlungen können häufig die Symptome eine Dysphagie reduzieren und das Leben verlängern, aber häufig erlauben sie keine Heilung.