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Selbstheilungskräfte: So unterstützen Sie Ihren „inneren Arzt“

Auch wenn die moderne Medizin heute ganz sicher Erstaunliches leisten kann, so kann sie trotzdem niemanden heilen. Das klingt vielleicht seltsam und ist dennoch wahr. Denn auch der beste Arzt kann einen gebrochenen Knochen nur schienen oder eingipsen – zusammenwachsen muss er aus eigener Kraft. Und genauso kann auch bei allen anderen Erkrankungen der Arzt nur für die optimalen Bedingungen sorgen, damit unser „innerer Arzt“ aktiv werden kann.

Und dieser innere Arzt ist rund um die Uhr im Einsatz. So reparieren zum Beispiel Enzyme ständig Defekte in unserer Erbsubstanz (DNA), pro Tag werden über eine Milliarde neuer Hautzellen gebildet und die Innenfläche unseres Darms erneuert sich immer wieder vollständig.

Selbstheilungskräfte© Adobe Stock – Kim Schneider


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Gedanken und Gefühle stärken oder schwächen den inneren Arzt

Die Erforschung der Selbstheilungskräfte begann mit dem Psychosoziologen Aaron Antonovsky (1923 bis 1997), der den Begriff der Salutogenese einführte. Dieser Gedankenansatz beschäftigt sich damit, was einen Menschen gesund erhält. Im Gegensatz dazu steht die Pathogenese, die danach fragt, was Menschen krank werden lässt.

Nach Antonovsky sind es vor allem die jedem Körper innewohnenden Kräfte zur Selbstregulation, die klug genutzt werden sollten. Eine der stärksten Kräfte sind dabei unsere Gedanken und Einstellungen. Wenn wir unsere Kräfte unterschätzen oder uns ängstigen, behindern wir unseren inneren Heiler. Vertrauen wir jedoch unserem Körper und haben hoffnungsvolle Gedanken, so werden unsere Selbstheilungskräfte aktiv.

Stress ist der größte Feind des Immunsystems

Wenn unsere Belastungen nicht mehr im Gleichgewicht mit unseren Kraftquellen stehen, geraten wir unter Stress. Dabei versetzen uns nicht nur viel Arbeit und zu wenig Erholungsphasen in den Stresszustand. Auch Sorgen und Ängste in Bezug auf die Gesundheit sowie insbesondere Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit haben denselben Effekt: Das harmonische Gleichgewicht zwischen den beiden Anteilen des vegetativen Nervensystems (Vagus und Sympathikus) gerät aus der Balance.


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Der Sympathikus, der uns in Alarmbereitschaft versetzt, gewinnt die Überhand und es werden vermehrt Streshormone wie Cortisol ausgeschüttet. Da der Vagus als Gegenspieler nicht für den Abbau dieser Hormone und damit für Entspannung sorgen kann, werden sowohl das Hormonsystem als auch das Immunsystem geschwächt. Das führt nicht nur zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit, sondern schwächt auch die Selbstheilungskräfte.

Nutzen Sie Ihre Psyche zur Krankheitsbewältigung

Durch Meditation oder Entspannungsübungen wie etwa die Progressive Muskelentspannung können Sie das Gleichgewicht in Ihrem vegetativen Nervensystem wieder herstellen. Zusätzlich sollten Sie herausfinden, welche schwächenden Gedankenmuster und belastenden Konflikte Sie in sich tragen und diese bereinigen.

Auch der Glaube ist eine starke gesundheitsfördernde Kraft. Dabei müssen Sie nicht unbedingt an Gott glauben, entscheidend ist vielmehr der Glaube an eine heilende Kraft. So geht auch die Deutsche Krebsstiftung davon aus, dass Gebete und der Glaube an eine Besserung den Verlauf von Krebserkrankungen positiv beeinflussen. Seien Sie sich bewusst, dass der beste Arzt in Ihnen selbst wohnt, und unterstützen Sie ihn dadurch, dass Sie ihm vertrauen.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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