Sjögren-Syndrom: Frauen öfter betroffen
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Sjögren-Syndrom
GNL5356
Irgendwann vertragen viele Frauen ihre Kontaktlinsen nicht mehr, weil diese nicht mehr wie früher mit genügend Tränenflüssigkeit umspült werden. Jede dritte Frau nach der Menopause klagt über Beschwerden durch zu trockene Augen. Da dieses Sjögren-Syndrom zehnmal mehr Frauen als Männer betrifft, steht es schon lange im Verdacht, mit der nachlassenden Östrogenproduktion in oder nach den Wechseljahren zusammenzuhängen.
Eine Studie der Universitäts-Frauenklinik Lübeck untersuchte 700 Frauen vor und nach den Wechseljahren. Dabei zeigte sich, dass Frauen die Östrogene erhielten, auch 10 Jahre nach der Menopause nicht häufiger unter trockenen Augen litten als Frauen vor der Menopause. Hatten postmenopausale Frauen Beschwerden durch Augentrockenheit, sprachen diese auf eine Hormonbehandlung an.
Alternativ bieten sich östrogenhaltige Augentropfen an (Augenarzt oder Apotheker fragen). Sie könnten auch pflanzliche Östrogene testen oder versuchsweise auf eine Ernährung mit reichlich Phyto Östrogenen umsteigen.
ähnliche Beiträge
- Herzinfarkte: Immer mehr Frauen betroffen
- Eisenmangel bei Frauen hat viele Gründe
- “Burning Mouth Syndrom” plagt viele Frauen im Wechsel
- Demenzerkrankungen: Es ist immer die ganze Familie betroffen
- Kniegelenke: Häufig von Arthrosen betroffen
- Mammografie-Reihenuntersuchung liefert 25 % falsch-positive Ergebnisse