Schwindel: Wie Ginkgo und Akupressur rasch helfen
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Nehmen Sie die Symptome unbedingt ernst – jeder zweite Oberschenkelhalsbruch geht auf eine Schwindelattacke zurück. Schwindel kommt in vielfältigen Formen vor: Manchmal ist es nur eine kurze Unsicherheit, wenn Sie aus der Hocke oder gebückter Körperhaltung nach oben kommen. Anderen wird schwarz vor Augen, oder sie fallen sogar in eine kurze Ohnmacht.
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Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten Ursachen des Schwindels vor. Beispielsweise wird oft nicht bedacht, dass Schwindel eine Nebenwirkung von vielen gängigen Medikamenten ist. Bei der Behandlung des Schwindels sollten Sie sich keinesfalls mit dämpfenden Psychopharmaka abspeisen lassen. Wesentlich verträglicher und genauso wirksam sind z. B. homöopathische Mittel und GinkgoExtrakte. Wir zeigen Ihnen, mit welchen einfachen Übungen Sie ebenfalls die Symptome auch ganz ohne Medikamente in den Griff bekommen.
Schwindel ist keine Krankheit, sondern ein Symptom
Das Wichtigste vorweg: In den meisten Fällen ist Schwindel keine eigenständige Krankheit, sondern lediglich ein Symptom, das mit vielen körperlichen Störungen einhergehen kann. In dieser Hinsicht ist Schwindel vergleichbar mit Fieber oder Schmerzen, die ebenfalls viele Ursachen haben.
Mögliche Ursachen von Schwindel sind:
- Verletzung, Infektion oder mangelnde Durchblutung des Innenohrs
- Menière-Krankheit (übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Innenohr)
- Kreislaufschwäche (z. B. Sommerhitze oder Sauna)
- zu hoher, zu niedriger oder stark schwankender Blutdruck
- Herzrhythmusstörungen
- Demenzerkrankungen
- Verspannungen, Bandscheibenvorfälle oder Verletzungen der Halswirbelsäule (z. B. HWS-Syndrom)
- Augenerkrankungen: Augenzittern (Nystagmus), Lähmung der Augenmuskeln (Schielstellung), Katarakt (Grauer Star), Glaukom (Grüner Star)
- Migräne
- Reiseübelkeit
- Angstzustände (z. B. Höhenangst)
- Medikamente
Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr

Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr besteht u. a. aus drei Bogengängen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Bei Kopfbewegungen wird die Flüssigkeit in Bewegung versetzt. Das löst einen Nervenimpuls aus, der über den Gleichgewichtsnerv ans Gehirn weitergeleitet wird.
Aufgrund dieser langen Liste an möglichen Ursachen ist es nicht verwunderlich, dass fast 30 Millionen Deutsche zumindest gelegentlich an Schwindelattacken leiden. In der Altersgruppe über 60 Jahre ist mindestens jeder Vierte regelmäßig davon betroffen. Und gerade hier ist Schwindel auch eine große Gefahr, denn jeder zweite Oberschenkelhalsbruch ist auf einen Schwindelanfall zurückzuführen.
Bei der Suche nach den Ursachen sollten Sie auch bedenken, dass es sehr viele Medikamente gibt, die das Gleichgewichtssystem stören können.
Diese Medikamente können Schwindelanfälle auslösen:
- Beruhigungs- und Schlafmittel (Benzodiazepine)
- Schmerz- und Rheumamittel (z. B. Diclofenac, Ibuprofen)
- Antiepileptika, Antidepressiva
- Antihistaminika (gegen Allergien)
- blutdrucksenkende Mittel
- Medikamente gegen Gicht
- Asthmamittel
- Kortison-Präparate
Lesen Sie also stets den Beipackzettel genau und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, um gegebenenfalls das Präparat zu wechseln.
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