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Retterspitz lindert Schmerzen und bekämpft Entzündungen

Die Pflanzenmixtur Retterspitz ist nach Aspirin, dem Abkömmling der Weidenrinde, das zweitälteste Naturheilpräparat und seit über 110 Jahren im Einsatz. Zunächst war das Mittel – etwa um 1830 entwickelt – als Schönheitstinktur gedacht.

Doch es wurden von erstaunlichen, fast unglaublichen Wirkungen vor allem bei Fieber berichtet. Vertrieben von einer Frau namens Margarete Retterspitz, fand es zunehmend auch medizinische Verwendung.

Daraus setzt sich die Arznei zusammen

Seine Hauptbestandteile (innerlich und äußerlich) sind Auszüge aus Arnika und verschiedene ätherische Öle, die alle ihre spezifische Heilwirkung beitragen. So wirkt das Thymianöl entzündungshemmend und schützt vor den „Untaten“ der freien Radikalen.

Es unterbricht den Entzündungsmechanismus, indem es die Bildung von Botenstoffen unterbricht, die bei Entzündungen vermehrt ausgeschüttet werden.

Bewährt hat sich Retterspitz unter anderem bei:

  • Scheidenentzündungen (als Tamponade verwendet)
  • Brustentzündungen
  • Abszessen
  • Ekzemen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Fieber
  • Gelenk- und Knochenschmerzen
  • Gürtelrose
  • Nagelbettentzündungen
  • oberflächlichen Beinvenenentzündungen
  • Entzündungen der Atemwege

Sie erhalten die vielseitige Arznei in vielfältigen Ausführungen im Internet, doch am sichersten gehen Sie, wenn Sie Präparate aus Ihrer Apotheke verwenden oder direkt beim Hersteller bestellen.

Es gibt inzwischen Präparate zur äußeren und inneren Anwendung, zur Darmstärkung und eine Hand voll kosmetischer Retterspitz-Mittel. Auch fertige Retterspitzwickel sind inzwischen erhältlich.

Schmerzmittel können wie eine chemische Zeitbombe wirken

„Harmlose“ Schmerzmittel gibt es nicht, auch wenn Ihnen die Werbung das gerne suggeriert. Jede eingenommene Schmerztablette hinterlässt Spuren in Ihrem Körper.

Viele Menschen denken, dass ein rezeptfreies Schmerzmittel nicht viel Schaden anrichten kann – ein gefährlicher Irrtum!

So ist Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS) alles andere als ein Lutschbonbon, denn es kann tödliche Magen-Darm-Blutungen verursachen. In den USA sterben jährlich über 16.000 Menschen an durch Acetylsalicylsäure verursachten inneren Blutungen.

Eine Einnahme von wöchentlich zwei oder mehr Tabletten ASS über Jahre hinweg erhöht Studien zufolge bei Frauen das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs um glatte 58 Prozent!

Das weitverbreitete Schmerzmittel Paracetamol ist seit dem 1. Juli 2009 ab einer bestimmten Dosierung rezeptpflichtig. Der Grund: die Gefahr schwerwiegender Leberschädigungen durch den Wirkstoff.

Auch Ibuprofen wird häufig gegen Kopfschmerzen eingenommen. Als häufigste Nebenwirkung treten Magen-Darm-Beschwerden auf; die regelmäßige Einnahme kann Leber und Nieren irreversibel schädigen.

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