Schlafapnoe: Erscheinungsformen
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GNL5356
1. Obstruktive Schlafapnoe. Die Rachenmuskulatur versagt. Dadurch fallen die Rachenwände zusammen, und die Atemwege sind blockiert. Es kommt zum Atemstillstand. Diese Blockade hält so lange an, bis der Betroffene kurz wach wird. Erst dann werden auch die Atemwege wieder geöffnet, und der normale Atemprozess setzt wieder ein.
2. Zentrale Schlafapnoe. Bei der zentralen Schlafapnoe fällt Ihr Atemzentrum im Gehirn kurzzeitig aus. In dieser Zeit arbeitet die Atemmuskulatur nicht. Diese Ausfälle treten vor allem in der Tiefschlafphase auf. Es gibt aber auch Formen der zentralen Schlafapnoe, die vorwiegend während der Einschlafphase vorkommen. Diese werden durch Schwankungen in der Atemsteuerung ausgelöst. Werden die Aussetzer hierdurch verursacht, merken Sie dies und schrecken aus dem Halbschlaf auf. Häufig verspüren Sie danach Angstgefühle und haben starkes Herzklopfen.
3. Die so genannte gemischte Apnoe verbindet Elemente aus beiden Erkrankungsformen.