Schlafapnoe, auch Schlafapnoe-Syndrom oder kurz SAS, zeichnet sich durch Atemstillstände während des Schlafs aus, die den erholsamen Schlaf empfindlich stören. Man unterscheidet zwei Erscheinungsformen: Obstruktive Schlafapnoe und zentrale Schlafapnoe. Es kommen jedoch auch Mischformen vor.
Die obstruktive Schlafapnoe tritt sehr viel häufiger auf. Hierbei kommt es durch eine übertriebene Entspannung der Muskulatur der oberen Atemwege zu einem Kollaps der oberen Luftröhre. Bei der zentralen Schlafapnoe dagegen liegt eine Störung des zentralen Nervensystems und in der Folge eine unzureichende Steuerung der Atemmuskulatur vor. Eine rein zentrale Schlafapnoe ist selten.
Es gibt keine alleinige Ursache für eine Schlafapnoe. Zu den Risikofaktoren zählen Übergewicht, Polypen, eine Verkrümmung der Nasenscheidewand, vergrößerte Rachenmandeln, Alkohol- oder Drogenkonsum und angeborene Kieferfehlstellungen.
Die Schlafapnoe zeigt folgende Symptome: Atemausfälle, die von zehn Sekunden bis einer Minute dauern können, Schlafstörungen, Müdigkeit während des Tages, Schwindel, Kopfschmerzen und Mundtrockenheit nach dem Aufstehen, vermehrtes Schwitzen und vermehrter Harndrang während der Nacht, Sekundenschlafattacken, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen, Impotenz.
Die Diagnose wird nach ausführlicher Beobachtung im Schlaflabor gestellt. Zur Behandlung einer Schlafapnoe stehen verschiedene konservative, operative sowie alternative Methoden zur Verfügung, die je nach Art und Schwere der Schlafapnoe ausgewählt werden.
Lesen Sie hier mehr darüber, was bei einer Schlafapnoe hilft und was genau im Schlaflabor passiert.