Schilddrüse: Was Sie vorbeugend tun können
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Ein gutes Mittel, es gar nicht erst zu einer Vergrößerung der Schilddrüse kommen zu lassen, ist die ausreichende Jodaufnahme mit der Nahrung. Das klingt widersinnig, ist aber trotz der jodarmen Lebensmittel möglich.Verwenden Sie im Haushalt konsequent jodiertes Speisesalz und achten Sie bei industriell hergestellten Lebensmitteln, dass die Verwendung von Jodsalz oder jodiertem Speisesalz auf dem Etikett vermerkt ist. Auch Ihr Bäcker und Metzger darf Jodsalz für die Herstellung seiner Produkte verwenden. Fragen Sie danach.
Mit Jodsalz und 2 bis 3 Seefisch-Mahlzeiten optimieren Sie die Jodversorgung für sich und Ihre Familie.
Jodiertes Speisesalz enthält im Durchschnitt 20 Mikrogramm Jod pro Gramm Kochsalz. Bei einer Kochsalzaufnahme von etwa 10 Gramm pro Tag, wie sie in Deutschland üblich ist, würden so die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen 200 Mikrogramm Jod pro Tag aufgenommen. Verzehren Sie mehr Jodsalz, wird es kaum zu einer gesundheitsschädlich hohen Jodzufuhr kommen (sofern Sie keine Überfunktion der Schilddrüse oder keine Knoten haben).
Selbst empfindliche Menschen brauchen nicht auf Jodsalz zu verzichten: Um eine Jodakne oder Jodallergie auszulösen, sind wesentlich höhere Jodmengen notwendig, als wir sie in Form von jodiertem Speisesalz mit der täglichen Nahrung erhalten. Neben der Verwendung von Jodsalz sorgen ein bis zwei Seefisch-Mahlzeiten pro Woche für eine Steigerung der Jodaufnahme.
Ein Kropf ist nicht nur überflüssig und unschön, Sie können ihm durch jodreiche Ernährung vorbeugen!