Schilddrüse: Frauen sind öfter betroffen
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Schilddrüse
GNL5356
Neueren Hochrechnungen zufolge hat quer durch Deutschland fast jeder zweite erwachsene Deutsche und jedes fünfte Kind wegen Jodmangel eine vergrößerte Schilddrüse, oft unbemerkt und unentdeckt. Frauen sind – wie bei allen anderen Schilddrüsenkrankheiten – viel häufiger betroffen als Männer:
Ein Kropf kommt bei Frauen dreimal so häufig und eine Unterfunktion oder Überfunktion oder eine Entzündung der Schilddrüse etwa fünfmal so häufig vor wie bei Männern. Vermutlich wirken sich die Schwankungen der Geschlechtshormone, denen Frauen im Laufe ihres Lebens unterworfen sind, auch auf die Schilddrüse aus. Hinzu kommen die Schwangerschaften mit hohem Jodbedarf für die gesunde Entwicklung des Kindes. Dieser wird deshalb vorbeugend mit Jodidtabletten ausgeglichen.
ähnliche Beiträge
- Herzinfarkte: Immer mehr Frauen betroffen
- Algenprodukte können Ihre Schilddrüse irritieren
- Müde und schlapp? Ihre Schilddrüse könnte die Ursache sein
- Eisenmangel bei Frauen hat viele Gründe
- Kniegelenke: Häufig von Arthrosen betroffen
- Mammografie-Reihenuntersuchung liefert 25 % falsch-positive Ergebnisse
- Osteoporose: Durch Übergewicht sind schon Kinder betroffen
- Demenzerkrankungen: Es ist immer die ganze Familie betroffen