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Schilddrüse: Diagnostik der Schilddrüsenfunktion

Zur Diagnostik der Schildrüsenfunktion gehört zunächst eine Blutuntersuchung, bei der die Schilddrüsenhormone und TSH bestimmt werden. Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) gibt Auskunft über Größe und Struktur der Schilddrüse. Eine Szintigraphie (Darstellung nach Gabe einer radioaktiven Substanz) gibt Größe und Funktion der Schilddrüse wieder. Sie zeigt auch, ob sich zusätzlich Knoten in der Schilddrüse gebildet haben, die sich von ihrer Kontrollstation Hypophyse unabhängig gemacht haben.

Diese so genannten „autonomen“ oder heißen Knoten bilden unkontrolliert Schilddrüsenhormone, sobald ausreichend Jod zugeführt wird. Das heißt, es kann beim Ausgleichen des Mangels zu einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) kommen. Dann wird Ihnen Ihr Arzt sagen, ob und wieviel Jodsalz Sie verwenden können. Neben diesen autonomen Knoten können auch Autoimmunreaktionen wie die Basedowsche Krankheit eine Hyperthyreose auslösen.

Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion sind innere Unruhe, Herzklopfen, vermehrtes Schwitzen, Hunger, Gewichtsabnahme, Durchfall und Schlafstörungen.

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