Rheuma: Fleischarme Ernährung ist ratsam
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Möglichst fleischarme Ernährung gilt als Wundermittel. Dieses Versprechen ist dann doch zu groß. Aber wenn Sie so wenig Fleisch wie möglich essen, nehmen Sie auch sehr wenig Arachidonsäure zu sich. Diese Säure ist Vorstufe von Prostaglandinen. Und die setzt der Körper bei Entzündungen frei. Entziehen Sie Ihrem Körper die Arachidonsäure, dann fehlt ihm auch der Stoff zur Bildung der Entzündungsstoffe und damit werden die Auswirkungen der Gelenkentzündungen gemildert.
Wenn Sie Ihren Körper in dieser Hinsicht unterstützen wollen, sollten Sie darüber hinaus auf hochwertige Pflanzenfette, zum Beispiel Walnussöl, setzen oder mindestens dreimal pro Woche fetten Seefisch essen. So nehmen Sie viele ungesättigte Omega-3-Fettsäuren zu sich. Diese verhindern ebenfalls die Produktion von Prostaglandinen. Eine solche Ernährung hat meiner Meinung nach den größten Erfolg, wenn Sie Ihre Arthritis-Schmerzen durch Ihre Ernährung beeinflussen wollen.
Vitamin D und Kalzium sollen die Arthritis-Schübe vertreiben. Beide haben nichts mit der Linderung von Rheuma an sich zu tun. Aber als Folge rheumatischer Erkrankungen tritt oft Osteoporose auf, gerade dann, wenn Sie mit Kortison behandelt werden. Sie sollten sich daher ausreichend mit diesen beiden Stoffen versorgen, um Ihre Knochen stabil und gesund zu halten. Sie sollten auch mit Ihrem Arzt sprechen, ob es sinnvoll ist, Ihre Nahrung sowohl um Vitamin D als auch um Kalzium zu ergänzen.
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