Rheuma: Cox-2-Hemmer können Ihnen schaden!
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Nach dem Bekanntwerden neuer Studien über ein bis zu dreifach erhöhtes Herz- und Schlaganfallrisiko durch die so genannten Cox-2-Hemmer hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM in Bonn Ende Februar 2005 die Anwen-dung dieser neuen Schmerzmittel stark eingeschränkt. Die Mittel sollen angeblich besser verträglich sein als die klassischen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).
GNL5356
Die Wirkstoffe Celecoxib (Celebrex®), Valdecoxib (Bextra®), Etoricoxib (Arcoxia®) und Parecoxib (Dynastat®), die alle mit dem Skandalwirkstoff Rofecoxib (Vioxx®)verwandt sind, sollen nicht mehr angewendet werden bei Durchblutungsstörungen des Herzens, nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall oder bei einem erhöhten Risiko dafür. Der Wirkstoff Etoricoxib (Arcoxia®) darf zudem nicht mehr bei einem nichteinstellbaren (malignen) Bluthochdruck verordnet werden.
Unser Rat: Wenn Sie einen dieser Wirkstoffe einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt eine andere Behandlung aussuchen. Dazu bietet sich die klassische Schmerztherapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) an, die mit einem magenschützenden Mittel kombiniert werden sollte. Auch die Akupunktur und die Neuraltherapie sowie v. a. bei Gicht die Homöopathie können zusammen mit natürlichen Ausleitungsverfahren Schmerzen deutlich lindern.
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