Rheuma: 3 Typen
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Rheuma ist nicht gleich Rheuma
So unterschiedlich Rheuma-Erkrankungen auch sind, eines ist ihnen allen gemeinsam. Es handelt sich um Erkrankungen, die Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates befallen. Oft sind zudem auch innere Organe betroffen, etwa Herz, Lunge oder Leber. Generell lassen sich drei Rheumatypen unterscheiden:
1. Weichteilrheumatismus. Er entsteht durch Abnutzung, aber auch durch falsche Haltung oder Überbeanspruchung der Gelenke. Darüber hinaus können seelische Probleme, die zu Verspannungen führen, diese Rheuma-Art verursachen. Sie äußert sich durch schmerzhaft veränderte Muskeln, Sehnen oder Bänder. Morgens ist der Schmerz stärker, er lässt dann nach, um bei körperlicher Anstrengung sofort wieder aufzutreten.
2. Entzündliches Rheuma: Es ist unter dem Namen rheumatisches Fieber oder auch chronische Arthritis bekannt. Auslöser sind so genannte Autoimmunerkrankungen. Dabei bildet der Körper Abwehrstoffe gegen körpereigenes Eiweiß. Die Gelenke sind entzündet. Es kommt zu Schmerzen und Schwellungen; auf Dauer können die Gelenke versteifen.
3. Degeneratives Rheuma: Abnutzung verursacht Verschleiß an Gelenken. Hierdurch schwellen die Gelenke an und beginnen zu schmerzen. Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es dann zu eingeschränkter Beweglichkeit. Die bekannteste degenerative Rheuma-Erkrankung ist die Arthrose. Bei dieser Rheuma-Art ist die Auswirkung der Ernährung auf den Krankheitsverlauf am besten erforscht.