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Rheuma: Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten

Viele Frauen ab 40 oder 50 Jahren stellen fest, dass einige Gelenke zu schmerzen beginnen. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Was bedeutet aber die Diagnose „rheumatoide Arthritis“, die Frauen mit zunehmendem Alter dreimal so oft gestellt wird wie Männern?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Definition Rheuma: Was ist das überhaupt?
  2. Können Sie Ihren Schmerz beschreiben?
  3. Als Rheumakranker sollten Sie unbedingt Sport treiben
  4. Radonbäder: Die Kraft aus den Tiefen der Natur
  5. Auch Eiseskälte kann Ihre Schmerzen wirksam lindern
  6. Die beste Vorbeugung gegen Rheuma-Rückfälle

Rheumatoide Arthritis© Adobe Stock – Henrie

Definition Rheuma: Was ist das überhaupt?

Menschen mit rheumatischen Beschwerden haben oft das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Wer kann schon nachvollziehen, dass Sie die Bluse nicht zuknöpfen können, weil morgens Ihre Fingergelenke steif sind und unerträglich schmerzen? Oder dass der schmerzende Rücken Sie nächtelang nicht schlafen lässt? Wie bei vielen chronischen Erkrankungen dauert es oft Jahre, bis sich äußere Krankheitszeichen zeigen, bis beispielsweise die Fingergelenke sichtbar anschwellen und sich allmählich unförmig verbiegen.

Die Ursache einer rheumatoiden Arthritis ist wahrscheinlich eine gestörte Immunantwort auf ein nicht bekanntes Antigen (für den Körper „fremder“ Stoff). Bei Menschen mit Rheuma wird das Immunsystem fehlgesteuert, weshalb sie dann beispielsweise anfällig gegen Infektionen werden. Und natürlich ist auch ihre Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Welche Frau bedrückt es nicht, wenn sich die Finger verkrümmen, die Haut rot-blau verfärbt, wenn sie kaum mehr in der Lage ist, einen Kugelschreiber oder eine Tasse zu halten? Wenn die Kniegelenke unförmig anschwellen? Wenn sie zunehmend auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist?

Verschiedene Formen der chronischen Erkrankung

Was wir „Rheuma“ nennen, umfasst über hundert verschiedene Krankheitsformen mit unterschiedlichen Ursachen. Um eine halbwegs überschaubare Ordnung in diese Vielfalt zu bringen und damit schneller die richtige Behandlung zu ermöglichen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis in vier Hauptgruppen gegliedert:

  1. entzündlich rheumatische Erkrankungen der Gelenke: Hierzu zählen alle Formen der Arthritis (die Endung -itis deutet stets auf eine Entzündung hin), unter anderen die chronische Polyarthritis (cP), deren neuerer Name rheumatoide Arthritis (RA) ist; Arthritis psoriatica (bei Psoriasis = Schuppenflechte) und Arthritiden nach bestimmten Bakterieninfektionen.
  2. degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen: Hierher gehören alle Arthrosen. Die Ursache ist stets der Verschleiß eines Gelenkes.
  3. Muskel- und Weichteilrheumatismus: Der Begriff umfasst die verschiedenartigen entzündlichen und degenerativen Erkrankungen von Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, Bändern und Schleimbeutel. Eine Form ist zum Beispiel die Fibromyalgie mit Schmerzen an den Sehenansatzpunkten und der Muskulatur.
  4. metabolische Knochenerkrankungen: Die sind Folgeerscheinungen eines gestörten Stoffwechsels (Metabolismus). Dazu gehören Osteoporose (Knochenbrüchigkeit) oder Osteomalazie (Knochenerweichung).

Mit der Zeit drohen Einsamkeit und Isolierung

Die Diagnose Rheuma verändert das Leben fast immer ziemlich radikal. Die Entzündung der empfindlichen Innenhaut der Gelenke ist unglaublich schmerzhaft und führt rasch zur Bewegungseinschränkung. Die meisten rheumatischen Beschwerden gehen mit Entzündungsschüben einher, bei denen die Schmerzen schier unerträglich werden können.

Um diese Schübe zu verhindern oder zum Abklingen zu bringen, werden in der Medizin schwere pharmazeutische Geschosse wie Kortison eingesetzt, die mit einer Reihe von erheblichen Nebenwirkungen behaftet sind. Starke Schmerzen und massive Bewegungseinschränkungen mindern nicht nur die Lebensqualität drastisch, sie führen oft auch zu sozialer Isolation. Denn die Betroffenen mögen und können sich nicht mehr viel bewegen und gehen deshalb selten außer Haus, um die Gesellschaft anderer Menschen zu suchen und zu genießen.

Können Sie Ihren Schmerz beschreiben?

Da es rund 85 weitere Erkrankungen gibt, deren Symptome rheumatischen Erkrankungen sehr ähneln, ist es wichtig, dem Arzt die Diagnose zu erleichtern. Schließlich wollen Sie ja möglichst schnell Ihre Schmerzen und Probleme los werden. Deshalb sollten Sie bei der Erstuntersuchung so präzise wie möglich die vier „W“s benennen können:

  • Wo tut es weh?
  • Wie schmerzt es?
  • Wann schmerzt es (am meisten)?
  • Wovon hängt der Schmerz ab – vom Wetter, von der Körperhaltung, von bestimmten Arbeiten?

Rheuma© Adobe Stock – andifink

Mögliche Ursachen für den Gelenkverschleiß

  • Nährstoffmangel des Knorpels durch falsche Ernährung
  • zu fettreiche Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Entzündungen
  • zu starke Belastung der Gelenke durch Übergewicht (insbesondere bei Knie- und Hüftgelenken)
  • erbliche Veranlagung
  • Fehlstellungen der Beine
  • angeborene Hüftfehler (Dysplasien)
  • Infektionen (Zecken, Streptokokken, Viren, Chlamydien)
  • kleinste Verletzungen (Mikrotraumen)
  • Stoffwechselstörungen (Diabetes, Gicht)
  • einseitige Belastung (etwa im Beruf)
  • Unfälle mit Gelenkverletzungen und Knorpelschäden

Rauchen erhöht Risiko für schlimmste Form von Rheuma

Zigaretten und rheumatoide Arthritis passen überhaupt nicht zusammen: Mindestens jeder dritte Fall dieser Erkrankung wird durch Rauchen ausgelöst. Das haben Forscher des schwedischen Karolinska-Institutes herausgefunden, als sie die Daten von über 1.200 Rheumapatienten mit denen von über 800 gesunden Menschen verglichen.

Die Wissenschaftler hatten die Studienteilnehmer entsprechend ihrem Zigarettenkonsum in drei Gruppen unterteilt. Dann führten sie Bluttests durch. Es zeigte sich, dass über 60 Prozent der an Rheuma erkrankten Studienteilnehmern an der schwersten Rheumaform litten und einen ACPA-Befund aufwiesen. Hierunter versteht man anticytoplasmatische Antikörper. Diese zeigen, dass der Krankheitsverlauf besonders schwerwiegend ist. Diejenigen Kranken, die am meisten geraucht hatten, hatten eine um 2,5-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für diesen ACPA-Befund. Wenn die starken Raucher zudem noch erblich belastet waren, weil Familienangehörige schon Rheuma hatten, stieg das Risiko noch weiter an.

Richtige Zahnpflege kann vor Rheuma schützen

Noch ein Grund für die richtige Zahnpflege: Was Forscher schon lange vermutet haben, konnte jetzt bestätigt werden. Es gibt Parodontose-Bakterien, die das Risiko für rheumatoide Arthritis um das Achtfache erhöhen. Grund dafür ist vor allem ein bestimmtes Bakterium. Dabei handelt es sich um Porphyromonas gingivalis. Es ist in der Lage, nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch Wurzelhaut und Kiefernknochen zu schädigen. Wenn es sich vermehrt, schüttet es das Enzym Peptidylarginin-Deiminase aus. Dieses ist seinerseits verantwortlich für die Bildung von Antikörpern in Ihrem Körper. Sie führen zu der vom Rheuma bekannten Zerstörung von Gelenken.

Im Tierversuch hat sich gezeigt, dass eine Infektion mit diesem Bakterium zu besonders schneller und deutlich verfrühter Gelenkentzündung bzw. Zerstörung von Gelenken führt. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die richtige Mundhygiene diese Gefahr deutlich verringern kann. Entscheidend ist, dass der Zahnarzt eine Parodontose schon so früh wie möglich erkennt und behandelt und vorhandene Bakterien, sofern sie nicht anders in den Griff zu bekommen sind, sogar mit Antibiotika behandelt. Auch eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung ist wichtig, um das Risiko für die Besiedelung mit den Bakterien und für Rheuma deutlich zu senken.

Als Rheumakranker sollten Sie unbedingt Sport treiben

Viele Menschen mit rheumatischen Erkrankungen meiden körperliche Aktivitäten. Dabei kann Sport nach heutigem Kenntnisstand der Medizin die Behandlung sinnvoll unterstützen, auch nach einem operativen Gelenkersatz. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hin.

„Viele Patienten neigen dazu, sich körperlich mehr als notwendig zu schonen“, weiß Prof. Bernd Kladny, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie/Unfallchirurgie an der m&i-Fachklinik Herzogenaurach. Dies sei jedoch ein Fehler, so der Experte. Denn ohne Bewegung kommt es auf Dauer zu einem Verlust an Muskelkraft und Koordination.

Die Regelmäßigkeit ist das A und O!

Eine Rheumaerkrankung ist kein Hinderungsgrund für eine sportliche Betätigung. Die Schmerzen lassen sich heute gut lindern, die Gelenkzerstörung kann durch Medikamente positiv beeinflusst werden. Die meisten Patienten können so ohne zusätzliche Beschwerden Sport treiben. Klinische Studien belegen, dass Sport nicht nur die körperliche Fitness verbessert und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Auch auf den Verlauf der rheumatischen Erkrankung selbst hat regelmäßige Aktivität einen positiven Einfluss.

Kladny verweist auf eine Studie, nach der Anzahl und Dauer der Klinikaufenthalte von Rheumapatienten zurückgehen, wenn sie regelmäßig Sport treiben. Es gibt aber auch Grenzen: Unkontrollierte Drehbewegungen und Stoßbelastungen können die Gelenke schädigen. Rheumapatienten sollten deshalb Ballspiele und Springsportarten sowie Wettkampfsport und Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko vermeiden. Gut geeignet sind dagegen Radfahren, Schwimmen, Wandern und Tanzen oder auch Nordic Walking. Wichtig ist es auch für Rheumatiker, den Sport regelmäßig zu betreiben. Optimal sind zweieinhalb Stunden Bewegung und Ausdauertraining pro Woche.

Ausdauersport bei Rheuma© falkjohann – Fotolia

Radonbäder: Die Kraft aus den Tiefen der Natur

Von jeher haben Rheumapatienten von Bädern und der Behandlung mit heilenden Erden, beispielsweise Fango, Moor oder Lehm, profitiert. Im 19. Jahrhundert kamen noch Bäder mit radonhaltigem Wasser hinzu, die aber bald wieder in Vergessenheit gerieten. Erst seit einigen Jahren wird der gesundheitliche Nutzen von natürlicher Radioaktivität wieder entdeckt. Radon ist ein geruch- und farbloses natürliches Edelgas, das überall in der Erdrinde und in der Luft vorkommt. In therapeutisch wirksamen Konzentrationen existiert es aber nur im Südwesten und Südosten Deutschlands.

Die biologische Halbwertzeit von Radon beträgt nur 20 bis 30 Minuten; es wird also schnell wieder aus dem Körper ausgeschieden. Therapeutisch dient Radon als Bad, als Trinkkur oder zur Inhalationsbehandlung, etwa im Bad Gasteiner Heilstollen in Österreich. Im Gegensatz zu hoch dosierter Strahlung, die bekanntermaßen gesundheitsschädlich oder sogar tödlich sein kann, hat der kurzzeitige Einsatz von niedrig dosierter radioaktiver Strahlung ausgesprochen positive Effekte.

So fördert eine Radontherapie Ihre Gesundheit

  • Die Reparaturkapazität der Zellen wird verbessert.
  • Körpereigene Glücksbotenstoffe werden vermehrt ausgeschüttet.
  • Die Immunabwehr wird gestärkt.
  • Die Produktion von Radikalfängern erhöht sich.
  • Die Bildung von Entzündungsbotenstoffen wird gesenkt.

Selbst durch eine wiederholte kurmäßige Anwendung der Radontherapie werden insgesamt nur geringe Strahlenmengen aufgenommen, die gesundheitlich unbedenklich sind. Eine dreiwöchige Kur im Heilstollen entspricht von der Strahlenbelastung her einer einzigen Röntgenuntersuchung des Magens.

Der Erfolg von Radonkuren hält langfristig an

Die Wirksamkeit der Radontherapie wurde in den letzten Jahren in mehreren Doppelblindstudien nachgewiesen. Dabei zeigte sich, dass eine Rheumakur mit Radonbehandlung eine normale Reha-Maßnahme mit Bewegungsbädern, Moor- oder Fangoanwendungen und Heilgymnastik gerade auf lange Sicht eindeutig schlägt.

Darum ist die Radonkur einer normalen Rheumakur überlegen:

  • Die Linderung von Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen hält erheblich länger an.
  • Dadurch sinkt der Bedarf an starken Schmerzmitteln und Entzündungshemmern inklusive Kortison.
  • Die Patienten fühlen sich auch seelisch wohler und haben insgesamt eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Die Kur kann ohne weiteres jährlich wiederholt werden. Aufgrund der Schwere der Erkrankung genehmigen die Krankenkassen Patienten mit rheumatoider Arthritis oder Bechterew-Krankheit meist alle drei Jahre ein stationäres Reha-Verfahren. Stellen Sie also einen Antrag, denn es lohnt sich. Ansonsten können Sie auch die Möglichkeit eines ambulanten Heilverfahrens oder einer privaten Badekur nutzen, für die Sie außerhalb der Hauptreisezeiten oft günstige Pauschalangebote ergattern können.

Auch Eiseskälte kann Ihre Schmerzen wirksam lindern

Entzündete Gelenke profitieren auch von Kälte. Diese hat schmerzstillende, entzündungshemmende und abschwellendeWirkung. Diese Kältebehandlungen haben sich bewährt:

  • kalte Auflagen
  • Eispackungen
  • kaltes Wasser
  • Kaltwind
  • Kältekammer

Kältetherapie bei Rheuma© Adobe Stock – levranii

Die ersten vier Anwendungen von Kälte gehören inzwischen fast schon zum Standardangebot bei Rheumakuren. Leider noch viel zu selten wird dagegen die Behandlung in der Kältekammer angeboten. Hier spaziert der Patient einige Minuten lang bei –110 bis –160 °C im Badeanzug umher. Hände, Füße und Kopf sind dabei besonders geschützt. Anschließend erfolgt eine besonders intensive Bewegungstherapie.

Die schmerzlindernde Wirkung hält oft mehrere Wochen an. Bislang gibt es nicht sehr viele Kliniken, die diese Behandlungsform anbieten. Sie wird in der Regel auf Antrag auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Die beste Vorbeugung gegen Rheuma-Rückfälle

  • Verzichten Sie auf rotes Fleisch, denn die darin enthaltene Arachidonsäure facht die Entzündung stark an.
  • Nehmen Sie entzündungshemmende Fischölkapseln (drei bis sechs Kapseln pro Tag aus der Apotheke, Monatsbedarf ca. 5 €) ein.
  • Wechseln Sie zur entzündungsvorbeugenden Mittelmeerkost mit viel Gemüse, Olivenöl und Fisch.
  • Absolvieren Sie täglich Bewegungsübungen gegen eine Schulterversteifung und gegen Osteoporose bei Kortisongabe.
  • Unterziehen Sie sich einer Konstitutionstherapie nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), um alte Infekte auszuheilen, die Rheuma begünstigen.
  • Leiten Sie Entzündungstoxine mit homotoxikologischen Präparaten aus (nach Verordnung des Therapeuten).
  • Stimmen Sie Ihr fehlgeleitetes Immunsystem mit der Sanum-Therapie nach Professor Enderlein um (nach Verordnung des Therapeuten).

Rheuma und Entzündungen sprechen gut auf Vitamine an

Rheumatische Beschwerden, die mit Entzündungen einhergehen, sowie andere chronische und immer wieder aufflackernde Entzündungen sind Ausdruck eines Teufelskreises: Im Zuge der Entzündungen werden vermehrt freie Radikale freigesetzt, mit welchen das Immunsystem die Ursachen der Entzündungen zu bekämpfen versucht.

Doch fachen ihrerseits die freigesetzten freien Radikale die Entzündungsreaktionen immer wieder an und treiben sie voran. Damit schädigen sie auch andere Zellen im Körper, vor allem aber in der Umgebung der Entzündungsherde. Aus diesen Vorgängen erklärt sich die oft verblüffende Wirkung von Antioxidantien, beispielsweise bei rheumatischen Schüben.

Versuchen Sie bei Rheuma folgende Kombination:

(wegen der besseren Verwertbarkeit aufgeteilt in zwei Tagesportionen zu den Mahlzeiten)

Sollten Ihre Beschwerden darauf nicht ansprechen, könnten Ihnen Antioxidantien in orthomolekularer Dosierung unter ärztlicher Aufsicht helfen.

So hilft die richtige Ernährung

Rheuma-Medikamente und Cortison können einen Vitamin- und Mineralstoffmangel bewirken. Folge: Rheumatiker leiden nicht selten an Knochenschwund. Mit diesen Ernährungstipps wirken Sie diesen Folgen entgegen:

  • Bevorzugen Sie vollwertige, unverarbeitete Lebensmittel. Achten Sie darauf, was Sie nicht vertragen; führen Sie am besten ein Ernährungstagebuch. Oft heizen Fleisch und Wurst das Entzündungsgeschehen zusätzlich an. Verbannen Sie diese Nahrungsmittel von Ihrem Speiseplan.
  • Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt sollten Sie einmal bis zweimal im Jahr eine Fastenkur einlegen. Sie lindert häufig die Beschwerden.
  • Achten Sie auf genügend Kalzium und Vitamin D zur Osteoporose-Vorbeugung. Gut sind auch Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in Kaltwasserfischen und Weizenkeimöl enthalten sind. Diese gibt es auch als Fischölkapseln etwa beim Discounter.
  • Nehmen Sie als Nahrungsergänzung ein Vitamin-E-Präparat ein. Auch Ihre Selenversorgung sollten Sie sicherstellen, beispielsweise über den regelmäßigen Verzehr von Hülsenfrüchten.
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