Raynaud-Syndrom: Unheilbar
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GNL5356
Zu dieser Gruppe gehören:
- Kalziumkanalblocker
Diese Wirkstoffe verringern die Häufigkeit und Schwere bei etwa 2 Drittel der Patienten. Einige beinhalten
Amlodipin (Norvasc® u. a.), Diltiazem (Dilsal® u. a.) und Nifedipin (Adalat ®, Tredalat® u. a.) - Alphablocker
Diese Substanzen wirken der Gefäßverengung entgegen.
Hierhin gehören Doxazosin (Diblocin® u. a.) und
Terazosin (Heitrin® u. a.). - Bosentan (Tracleer®)
Dieser neue Wirkstoff kann Druckgeschwüre am Finger bei einigen Patienten mit Raynaud-Syndrom heilen. Doch der Einsatz ist nur beschränkt möglich, da hohe Kosten entstehen und ein Risiko für Fruchtschädigung bei Schwangeren besteht.
Bei vielen Menschen gibt es keine dauerhaften Schäden, aber Patienten mit schwerem Raynaud-Syndrom sind von Gewebezerstörungen betroffen. Falls es dazu kommt, ist eine Behandlung wichtig. Eine spezielle Pumpe wie bei einer Blutdruckmanschette kann am Arm befestigt werden, um die Durchblutung der Hände zu fördern, wenn Gewebeverlust zu befürchten ist. Diese Pumpen sind jedoch nicht immer verfügbar. Änderungen der Lebensgewohnheiten können helfen, beispielsweise warme Kleidung, um Frieren zu verhindern.
Wenn Sie rauchen, sollten Sie damit aufhören: Nikotin verengt die Gefäße. Versuchen Sie es auch mit vermehrter körperlicher Aktivität, um den Kreislauf im Ganzen zu fördern.