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Mit diesen natürlichen Mitteln lindern Sie Schmerzen in Ihren Beinen

Eine arterielle Verschlusskrankheit wird in den meisten Fällen durch Arteriosklerose hervorgerufen. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, die meist in den Beinen auftreten.

Der Grund dafür ist eine allmähliche Verengung der Arterien. Hier lagern sich zum Beispiel Blutfette ab, die dafür sorgen, dass die Gefäße unflexibel werden und nicht mehr dehnbar sind. Nach und nach kommt es zur Verkalkung der Arterien, eine Arteriosklerose ist entstanden.

Sie führt zu Durchblutungsstörungen, die sich nicht nur am Ort der eigentlichen Verengung auswirken, sondern Ihren ganzen Körper betreffen.

Diese Risikofaktoren beeinflussen die Schaufensterkrankheit

Die Hauptursache für eine solche Arteriosklerose ist das Rauchen. Raucher leiden dreimal häufiger als Nichtraucher unter einer pAVK. Diese Faktoren wirken sich ebenfalls ungünstig auf Ihre Gefäße aus:

  • eine familiäre Vorbelastung (gefährdet sind diejenigen, bei denen in der Familie gehäuft eine Arteriosklerose auftrat),
  • höheres Lebensalter,
  • Fettstoffwechselstörungen,
  • Bluthochdruck,
  • Diabetes,
  • Übergewicht,
  • Bewegungsmangel.

Vor den Wechseljahren sind Frauen weniger betroffen als Männer, danach gleicht sich die Quote an.

Die gefährlichen Folgen der Schaufensterkrankheit

Die Schaufensterkrankheit wird von vielen Betroffenen zwar als quälend empfunden, aber dennoch ist vielen Menschen nicht klar, dass sie auch gefährliche Folgen haben kann.

Dabei

  • weisen 70 % aller Betroffenen eine zusätzliche koronare Herzkrankheit auf oder leiden unter einer Verengung der Arterien, die ins Gehirn führen,
  • sterben die Hälfte aller Patienten innerhalb von zehn Jahren an Herzerkrankungen,
  • gibt es pro Jahr allein in Deutschland rund 30.000 Amputationen.

Ein arterieller Verschluss macht sich erst spät bemerkbar

Das Tückische an dieser Erkrankung ist, dass sie nicht von heute auf morgen auftritt. Vielmehr entwickelt sie sich langsam – abhängig davon, wie schnell Ihre Arterien verkalken. Im Laufe der Zeit wird dann das Gewebe, das hinter der Verkalkungsstelle liegt, weniger durchblutet.

Das Gewebe wird durch diesen verringerten Blutfluss nur noch unzureichend versorgt. Eine Zeit lang kann Ihr Körper diese Mangelversorgung ausgleichen.

Er ist in der Lage, den Strömungswiderstand hinter der Verengung zu verringern. Das Gewebe wird animiert, Sauerstoff besser aufzunehmen. Die Energiegewinnung wird angeregt, und die Arbeit der Muskeln verändert sich.

Auch ist Ihr Körper in der Lage, neue Kreisläufe anzulegen und so dafür zu sorgen, dass die nachfolgenden Gefäße auch dann versorgt werden, wenn die Arterie völlig verstopft ist.

Aufgrund dieser Maßnahmen treten Beschwerden erst dann auf, wenn sich der Durchmesser des betroffenen Gefäßes um mehr als 75 % verringert hat.

Dann spüren Sie schon in Ruhestellung, dass irgendetwas nicht stimmt. Bei Bewegung kann aber schon eine Gefäßverengung um 30 % zu Beschwerden führen.

Erkennen Sie die Symptome einer pAVK rechtzeitig

Die ersten Beschwerden nehmen Sie vor allem beim Gehen wahr. Bleiben Sie stehen, verschwinden sie wieder. Später kommt es dann auch zu

  • einem Gefühl von Kälte in den Gliedern,
  • Hautveränderungen wie Hornhaut, Nagelveränderungen, Haarausfall,
  • blasser Haut, wenn Sie Ihre Beine hoch lagern
  • roter Haut, wenn Sie Ihre Beine tief lagern.

Eingeteilt wird die pAVK dann nach Schweregraden. Wichtig für diese Einteilung ist die Häufigkeit und die Art der Symptome:

1. Stadium: Sie haben keinerlei Beschwerden. Allerdings kann man schon Arterienverschlüsse nachweisen. Aufgrund der fehlenden Beschwerden wird die Diagnose aber eher zufällig gestellt.

2. Stadium: Beim Gehen verspüren Sie Schmerzen, die Sie immer wieder zum Stehenbleiben veranlassen. Hier wird in Stadium 2a und 2b unterteilt. Im Stadium 2a können Sie noch weiter als 200 m gehen, im Stadium 2b nicht mehr.

3. Stadium: Ihre Beine schmerzen auch in Ruhestellung, wenn Sie waagerecht liegen. Lassen Sie die Beine herunterhängen, werden die Schmerzen geringer.

4. Stadium: Eine Mangelversorgung hat schon zu Schäden am Gewebe geführt. Zehen können absterben, es helfen nur noch Amputationen. Schon kleine Verletzungen führen zu schweren Entzündungen und heilen nicht mehr richtig ab.

Schon im zweiten Stadium sollten Sie zum Arzt gehen und sich auf pAVK untersuchen lassen.

Mit diesen Maßnahmen lindern Sie Ihre Schmerzen in den Beinen

Wird bei Ihnen eine pAVK im Stadium 3 festgestellt, können Sie sich noch sehr gut mit natürlichen Methoden helfen. Ihre Beschwerden werden gelindert durch:

  • durchblutungsfördernde Mittel: Hier bietet sich zum Beispiel ein Ginkgo-Präparat aus der Apotheke an. Aber auch Knoblauchkapseln aus der Drogerie können Ihnen helfen.
  • gesunde Ernährung: Studien haben gezeigt, dass sich eine Ernährung mit viel frischem oder gedünstetem Gemüse positiv auf Ihre Gefäße auswirkt.
  • Omega-3-Fettsäuren: Sie senken Ihre Blutfettwerte. So verhindern Sie ein weiteres Verkalken der Arterien, können sogar in gewissem Maße die Verkalkung „wegputzen“. Essen Sie dazu dreimal pro Woche fetten Seefisch.
  • Trinken Sie genug, um Ihr Blut flüssig zu halten. Sie brauchen 2 Liter Flüssigkeit pro Tag, 1,5 Liter davon aus Getränken.
  • Nehmen Sie einen Vitamin-B-Komplex. Auch die hier enthaltenen Vitamine B6, B12 und Folsäure können Ihre Arterien in gewissem Maße „freiputzen“.
  • Machen Sie ein Gehtraining. Mindestens dreimal pro Woche sollten Sie 30 Minuten lang gehen. Studien haben gezeigt, dass sich so am besten neue, kleine Blutgefäße bilden, die die Engstellen überbrücken. So funktioniert auch die Sauerstoffversorgung wieder besser. Ihre Schmerzen lassen nach. Gehen Sie so lange, bis Sie leichte Schmerzen verspüren. Dann machen Sie eine Pause, bis die Beschwerden weg sind. Dann gehen Sie wieder usw.
  • Trainieren Sie Arme und Beine. Ein spezielles Armtraining können Sie beim Physiotherapeuten durchführen. Er verfügt über einen Arm-Ergometer, mit dem Sie die Durchblutung Ihrer Arme verbessern. Studien haben gezeigt, dass durch dieses Training die Pumpleistung Ihres Herzens gesteigert wird. Diese wirkt sich dann bis in die Beine aus. So können Sie die Laufstrecke, die Sie noch beschwerdefrei gehen können, um 51 % steigern.

Befinden Sie sich schon im Stadium 3, müssen Sie allerdings zusätzlich zu diesen Maßnahmen Gerinnungshemmer nehmen. Sprechen Sie dann mit Ihrem Arzt ab, welche natürlichen Präparate er Ihnen empfehlen kann, damit es hier nicht zu Wechselwirkungen kommt.

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Alte Kommentare
  • ROLF Fe schrieb am 03.08.2010, 11:50 Uhr

    Guten Tag! Ich habe meine ersten durchblutungsfoerdernden Arzneimittel vor 50 Jahren verschrieben bekommen [und lebe immer noch]. Diese und anderes [einschliesslich Knoblauchpillen] aus der Apotheke nuetzten mir gar nichts. Knoblauch muss frisch und Bio-Qualitaet sein [dass Zeug aus China iat nur gut fuer den Muelleimer]. Die Naturheilkunde bietet Rezepte an wie man aus Knoblauch und Zitrone sich selbst eine wirksame Medizien herstellen kann. Baut man den Knoblauch auch noch selbst an, weiss man dass die Qualitaet stimmt. Rolf