Das Raucherbein, auch als Schaufensterkrankheit oder periphere arterielle Verschlusskrankheit der Beine bekannt, ist eine Störung der arteriellen Durchblutung der Beine, die durch die Verengung beziehungsweise in schweren Fällen den Verschluss der die Beine versorgenden Arterien entsteht. Ursache des Raucherbeins ist nahezu immer eine Arteriosklerose.
Anders als der volkstümliche Name vermuten lässt, ist Rauchen nicht die alleinige Ursache für die arterielle Verschlusskrankheit – auch Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie in Ausnahmefällen eine genetische Disposition können zu massiven Durchblutungstörungen führen.
Die Krankheit durchläuft dabei vier Stadien; Stadium I ist aufgrund der nur leichten Gefäßverengung häufig völlig symptomfrei, Stadium II zeichnet sich durch Schmerzen bei längeren zu Fuß zurückgelegten Strecken aus, im Stadium III treten Schmerzen in den Füßen auch im Ruhezustand, besonders im Liegen, auf, und im Stadium IV ist das Gewebe bereits sichtbar geschädigt und Geschwüre der Haut bilden sich. Diese Schädigungen können eine Amputation notwendig machen.
Die Diagnose wird im Allgemeinen durch eine Befragung des Patienten und eine Untersuchung gestellt; weitergehende Untersuchungen beispielsweise mit Ultraschall können hilfreich für die Planung der Therapie sein.
Die Krankheit Claudicatio intermittens kann nur bis zum Stadium II medikamentös behandelt werden; danach werden verschiedene Operationsmethoden eingesetzt.
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