Pulmonaler Hochdruck: Diagnose
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GNL5356
Routinemäßige Röntgen-Aufnahmen Ihres Brustkorbes und Elektrokardiogramme (EKG) erleichtern Ihrem Arzt die Diagnose des pulmonalen Hochdruckes. Jedoch können diese Verfahren die Erkrankung in ihrem Frühstadium noch nicht sichtbar machen. Um ein genaueres Bild Ihres momentanen Zustandes zu erhalten, steht Ihrem Arzt ein Echokardiogramm oder die Untersuchung Ihres rechten Herzens mittels eines Katheters zur Verfügung.
Ein Echokardiogramm misst indirekt den Druck in Ihrem rechten Ventrikel. Die Messwerte sind in der Regel bei pulmonalem Hochdruck erhöht.
Eine Katheter-Untersuchung ist meistens der zuverlässigste Weg, um eine Erkrankung festzustellen. Unter lokaler Betäubung wird ambulant ein dünner, flexibler Katheter über eine Hals- oder Leistenvene bis in die Lungenarterie geschoben. Dort können die Ärzte folgende Messungen machen:
- Blutruck in den Hauptarterien der Lungen
- Blutdruck im rechten Ventrikel des Herzens
- Funktion der Herzmuskulatur
- Blutfluss in den Lungenarterien
- die Reaktion Ihres Körpers auf Medikamente, die Ihre Arterien erweitern.
Jeder dieser Faktoren gibt Ihrem Arzt Aufschluss darüber, ob ein pulmonaler Hochdruck vorliegt und wie schwer die Erkrankung ist. Diese Informationen sind ausschlaggebend für die weitere Behandlung.