Bluthochdruck ist Ihnen ein Begriff. Aber wussten Sie auch, dass auch ein hoher Blutdruck in der Lunge auftreten kann?

Wenn Ihre Lunge (das Pulmonale System) einen hohen Blutdruck aufweist, können verschiedene Symptome auftreten: von Kurzatmigkeit über Schwindel bis zu Ohnmachtsanfällen. Pulmonaler Hochdruck kann auch zu anderen Organerkrankungen beitragen, wie Herzund Leberinsuffizienz.

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Routinemäßige Röntgen-Aufnahmen Ihres Brustkorbes und Elektrokardiogramme (EKG) erleichtern Ihrem Arzt die Diagnose des pulmonalen Hochdruckes. Jedoch können diese Verfahren die Erkrankung in ihrem Frühstadium noch nicht sichtbar machen.

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Wahrscheinlich erhalten Sie Sauerstoff, um dem pulmonalen Hochdruck entgegenzuwirken. Das gilt besonders, wenn der Sauerstoffgehalt Ihres Blut während Ruhe oder Anstrengung zu niedrig ist, Sie hoch in den Bergen leben oder wenn sie unter Atemstörungen während des Schlafes (Apnoe) leiden.

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Die Ärzte können nicht immer die Ursache für den pulmonalen Hochdruck feststellen. Wenn sich keine Ursache finden lässt, wird der Zustand als primärer pulmonaler Hochdruck bezeichnet.

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Einige neue Behandlungen für den pulmonalen Hochdruck befinden sich bereits in der Entwicklung:

  • Entdothelin-Rezeptor-Antagonisten – Diese Medikamente, die in Pillenform erhältlich sind, wirken dem Endothelin entgegen, einer Substanz in den Blutgefäßen, die zu einer Verengung der kleinen Blutgefäße führt.

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Übersicht: Pulmonaler Hochdruck

Pulmonaler Hochdruck oder auch pulmonale Hypertonie, kurz PAH, ist ein erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf, der Cor pulmonale, eine Belastung der rechten Herzseite, zur Folge haben kann.

Pulmonaler Hochdruck kann sowohl akut aus auch chronisch auftreten und wird in zwei Arten unterteilt: Primärer pulmonaler Hochdruck und sekundärer pulmonaler Hochdruck.

Primärer pulmonaler Hochdruck, der auch als idiopathische pulmonale Hypertonie bezeichnet wird, kommt sehr selten vor. Seine Ursachen sind unbekannt, man vermutet aber eine genetische Disposition.

Sekundärer pulmonaler Hochdruck oder sekundäre pulmonale Hypertonie ist die Folge einer Grunderkrankung – hier sollte das erste Ziel sein, diese Grunderkrankung in den Griff zu bekommen, um somit den pulmonalen Hochdruck zu vermeiden. Sekundärer pulmonaler Hochdruck kann eine Folge folgender Krankheiten sein: Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Lungenfibrose, Sarkoidose, portale Hypertension, AIDS, Sichelzellenanämie, Schlafapnoe und diverse weitere.

Zu den Symptomen des pulmonalen Hochdrucks zählen Müdigkeit, Ödeme, Angina pectoris, Kreislaufstörungen und das Raynaud-Syndrom.

Die Diagnose wird durch ein Röntgenbild, Echokardiographie bei gleichzeitiger Messung des Pulmonalarteriendrucks, eine Herzkatheteruntersuchung oder eine Lungenbiopsie gestellt.

Pulmonaler Hochdruck sollte möglichst im akuten Stadium behandelt werden, um zu vermeiden, dass sich ein chronisches Leiden entwickelt. Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung; außerdem sollte über eine Sauerstoffgabe nachgedacht werden.

Lesen Sie hier mehr über die Therapie sowie neue Behandlungsformen.