Pulmonaler Hochdruck oder auch pulmonale Hypertonie, kurz PAH, ist ein erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf, der Cor pulmonale, eine Belastung der rechten Herzseite, zur Folge haben kann.
Pulmonaler Hochdruck kann sowohl akut aus auch chronisch auftreten und wird in zwei Arten unterteilt: Primärer pulmonaler Hochdruck und sekundärer pulmonaler Hochdruck.
Primärer pulmonaler Hochdruck, der auch als idiopathische pulmonale Hypertonie bezeichnet wird, kommt sehr selten vor. Seine Ursachen sind unbekannt, man vermutet aber eine genetische Disposition.
Sekundärer pulmonaler Hochdruck oder sekundäre pulmonale Hypertonie ist die Folge einer Grunderkrankung – hier sollte das erste Ziel sein, diese Grunderkrankung in den Griff zu bekommen, um somit den pulmonalen Hochdruck zu vermeiden. Sekundärer pulmonaler Hochdruck kann eine Folge folgender Krankheiten sein: Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Lungenfibrose, Sarkoidose, portale Hypertension, AIDS, Sichelzellenanämie, Schlafapnoe und diverse weitere.
Zu den Symptomen des pulmonalen Hochdrucks zählen Müdigkeit, Ödeme, Angina pectoris, Kreislaufstörungen und das Raynaud-Syndrom.
Die Diagnose wird durch ein Röntgenbild, Echokardiographie bei gleichzeitiger Messung des Pulmonalarteriendrucks, eine Herzkatheteruntersuchung oder eine Lungenbiopsie gestellt.
Pulmonaler Hochdruck sollte möglichst im akuten Stadium behandelt werden, um zu vermeiden, dass sich ein chronisches Leiden entwickelt. Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung; außerdem sollte über eine Sauerstoffgabe nachgedacht werden.
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