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Grundlagenwissen zum Thema Post-Polio-Syndrom

Es scheint eine Ewigkeit her zu sein, dass Kinderlähmung (Polio) eine der gefürchtetsten Erkrankungen war. In den fünfziger Jahren wurden Impfstoffe entwickelt, die ihre Ausbreitung stark eingedämmt haben. Heutzutage erkrankt in den entwickelten Ländern fast niemand mehr an Polio.

Die Symptome einer Polio können allerdings auch heute noch beim so genannten Post-Polio-Syndrom auftreten, vom dem einige Menschen betroffen sind, die früher einmal eine Kinderlähmung durchgemacht haben. Die Ursache dieser Erkrankung ist unbekannt, aber dank neuerer Forschungen beginnen Experten dieses komplexe Syndrom besser zu verstehen.

Die Symptome ähneln denen anderer Krankheiten

Beim Post-Polio-Syndrom, den Spätfolgen einer Polio, kommt es zu einer Häufung von körperbehindernden Symptomen, die Jahrzehnte nach der ursprünglichen Diagnose einer Polio auftauchen. Zu diesen Symptomen gehören Muskel- und Gelenkschmerzen sowie allgemeine Müdigkeit und Schwäche. Eine Kombination solcher Symptome tritt auch bei anderen Erkrankungen wie entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie und dem chronischem Fatigue-Syndrom (Ermüdigungssyndrom) auf.

Jedoch ist ihre Wahrscheinlichkeit bei Menschen, die eine Polio durchgemacht haben, höher. Die Häufigkeit beträgt etwa 20%.

Um die Diagnose eines Post-Polio-Syndroms zu stellen, muss Ihr Arzt 3 Faktoren überprüfen:

  • Frühere Diagnose einer Polio: Da die akute Polio fast immer in der Kindheit auftritt, müssen frühere medizinische Aufzeichungen (z. B. Krankenblatt) oder entsprechende Informationen von älteren Familienmitgliedern zu Rate gezogen werden. Die Spätfolgen der Polio beobachtet man im Allgemeinen bei solchen Personen, die bei der Erstmanifestation der Krankheit 10 Jahre oder älter waren und häufig einen schweren Krankheitsverlauf zeigten.
  • Langes Intervall nach Genesung: Personen, die die ursprüngliche Erkrankung überlebt haben, leben oft viele Jahre danach ohne weitere Symptome. Das Auftreten von Spätfolgen variiert sehr stark, beginnt jedoch typischerweise 30 bis 35 Jahre nach der Diagnose der Polio.
  • Allmähliche Entwicklung der Symptome: Die Schwäche bleibt bis zu dem Zeitpunkt unbemerkt, an dem sie Aktivitäten des täglichen Lebens behindert. Das kann sich darin äußern, dass sich die betroffene Person morgens nach dem Erwachen noch frisch fühlt, aber bereits am frühen Nachmittag erschöpft ist oder schnell nach Aktivitäten ermüdet, die früher leicht fielen.

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