Pankreatitis: Behandlung
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Eine schwere akute Pankreatitis macht einen Krankenhausaufenthalt unumgänglich. Da das Pankreas durch Essen aktiviert wird, werden Sie nicht essen oder trinken können, bis die Schmerzen aufhören. Im Krankenhaus werden Sie vielleicht Nährflüssigkeiten über eine Magensonde erhalten; falls Sie das nicht tolerieren, erhalten Sie Ihre Nährstoffe über eine intravenöse Kanüle.
Wenn die Attacke durch Gallensteine verursacht wurde, die den Pankreasgang verstopfen, kann Ihr Arzt ein Verfahren zur Entfernung der Steine anraten. Vielleicht erfordert die Situation auch einen chirurgischen Eingriff, bei dem die Gallenblase entfernt wird, falls Gallensteine das Problem verursacht haben.
Leichte Fälle von Pankreatitis verbessern sich meist innerhalb von einer Woche oder schneller. Schwere Krankheitsverläufe brauchen eventuell einige Wochen zur Abheilung. Eine schwere akute Pankreatitis kann zu behandlungsbedürftigen Komplikationen führen. Dazu gehören Flüssigkeitsansammlungen in und um die Bauchspeicheldrüse, worin Pankreassäfte, abgestorbenes Gewebe oder Eiter enthalten sein können. Das Hauptziel bei der Behandlung der chronischen Pankreatitis besteht in der Schmerzlinderung und einer verbesserter Nährstoffaufnahme.
Dauerhafte Schmerzen können das größte Problem bei der chronischen Pankreatitis darstellen. Neben Schmerzmitteln können auch Pankreasenzyme verschrieben werden. Gesteigerte Enzymmengen im Zwölffingerdarm verringern wiederum die Sekretion von Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse und können bei der Verdauung helfen. Dadurch wird wahrscheinlich wiederum der Druck aus dem Pankreas genommen, der Schmerzen verursacht.
Bei schweren, unkontrollierbaren Schmerzen kann mithilfe einer Operation die geschädigte Bauchspeicheldrüse entfernt oder der Drüsengang abgeleitet werden. Als letztes Mittel können auch Nerven, die zum Pankreas führen, identifiziert und durch gezielte Injektionen verödet werden.