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Wie Sie sich bei orthostatischer Hypotonie mit einigen einfachen Mitteln selber helfen können

Eine orthostatische Hypotonie, die alters- oder krankheitsbedingt ist, ist gegebenenfalls nicht heilbar. Jedoch können die nachfolgenden Maßnahmen die Symptome auf ein Minimum reduzieren:

  • Stehen Sie langsam aus dem Bett auf Bleiben Sie mindestens 5 Minuten im Bett aufrecht sitzen, bevor Sie aufstehen. Eine Tasse Tee oder Kaffee im Bett eingenommen, kann ebenfalls hilfreich sein. Koffein (falls es bei Ihrer Ernährungsweise erlaubt ist) erhöht unter anderem den Blutdruck.
  • Spannen Sie nach dem Aufstehen Ihre Muskeln an Wenn Sie aufstehen, verharren Sie einige Sekunden, bis Sie sich an das Stehen gewöhnt haben. Aber stehen Sie nicht still. Stattdessen sollten Sie versuchen, ein bisschen hin und her zu schaukeln, um Ihre Gesäß- und Oberschenkelmuskeln anzuspannen. Das kann den Blutrückstrom aus den Beinen verstärken.
  • Versuchen Sie es mit Stützstrümpfen Sie können damit den Blutrückstrom aus den Beinen fördern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die richtige Anpassung der Strümpfe.
  • Essen Sie kleinere Mahlzeiten Nach einer großen Mahlzeit fließt das Blut in den Bauchraum (und weg vom Kopf), um bei der Verdauung mitzuwirken. Koffeinhaltige Getränke während der Mahlzeiten können hilfreich sein.
  • Vermeiden Sie Alkohol Da Alkohol entwässert und die Blutgefäße erweitert, kann er eine orthostatische Hypotonie verstärken.
  • Trinken Sie reichlich Wasser Selbst ein leichter Flüssigkeitsmangel kann eine orthostatische Hypotonie fördern, indem er das Blutvolumen senkt. Eine ausreichende Salzzufuhr kann die Aufrechterhaltung normaler Flüssigkeitsmengen ebenfalls erleichtern.
  • Nehmen Sie „kühle“ Bäder Meiden Sie allzu heißes Baden. Die Wärme erweitert die Blutgefäße und macht es wahrscheinlicher, dass sich das Blut in den Beinen sammelt.
  • Lassen Sie sich behandeln Es gibt mehrere Medikamente, um die orthostatische Hypotonie zu behandeln. Ein neuer Wirkstoff namens Midodrin (Gutron®) kann helfen, schwere Symptome zu mindern. Nebenwirkungen wie Gänsehaut und Kältegefühl sind zu beachten; bei einer Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse) und bei einem Phäochromozytom (Tumor der Nebenniere) besteht Kontraindikation.
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