Non-Hodgkin-Lymphom: Diagnose
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GNL5356
Von Blutuntersuchung bis Knochenmarkbiopsie - wie eine Diagnose gestellt wird
Um festzustellen, ob ein Non-Hodgkin-Lymphom vorliegt, wird Ihr Arzt sorgfältig Ihre medizinische Vorgeschichte prüfen (Fragen nach Beschwerden) und Ganzkörperuntersuchung vornehmen, um vergrößerte Lymphknoten zu ertasten und oder eine Veränderung der Bauchorgane wie eine vergrößerte Milz zu entdecken. Zusätzlich können eine umfassende Blutuntersuchung (die Zahl der Blutkörperchen, aber auch Leberenzyme geben Aufschluss), bildgebende Diagnoseverfahren wie Röntgenaufnahmen, Computertomographie, Kernspintomographie oder nuklearmedizinische Verfahren durchgeführt werden.
Eine Gewebeprobe (Biopsie) eines vergrößerten Lymphknotens ist entscheidend für die Diagnosestellung und für die Einordnung, welcher NHL-Typ vorliegt. Die Biopsie kann ambulant vorgenommen werden. Wenn sich der Verdacht auf Non-Hodgkin-Lymphom bestätigt, muss eine Knochenmarkbiopsie durchgeführt werden, um festzustellen, ob sich der Krebs im Knochenmark ausgebreitet hat.