Magengeschwür: Einwände gegen Antibiotika
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Je mehr Forscher und Ärzte etwas über die Beziehung zwischen Bakterienbefall und Geschwürbildung herausfinden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß sich die Standardtherapie auch auf Antibiotika erstreckt.
Der Einsatz von Antibiotika zur Behandlung von Geschwüren ist neu und nicht unproblematisch.
Folgende Einwände werden von Ärzten vorgebracht:
Hohe Arzneimitteldosen – Die Behandlung von Geschwüren mit Antibiotika bedeutet die Einnahme von täglich 12 bis 15 Tabletten über 10 bis 12 Tage hinweg. Bei manchen Patienten führt diese Dosierung zu Unverträglichkeiten, so daß die Behandlung über den gesamten Zeitraum nur schwer durchzuhalten ist.
Resistenz gegen Antibiotika – Mit der Zeit können H. pylori Bakterien resistent gegen Antibiotika werden. Beim Einsatz einer Kombination verschiedener Antibiotika ist dies jedoch weniger wahrscheinlich.
Nebenwirkungen – Übelkeit und Durchfall treten bei etwa 20 % der Patienten auf, die Antibiotika einnehmen.
Wenn Ihr Geschwür wiederkehrt
Einige Geschwüre verschwinden ohne Zugabe eines Medikaments, andere lassen sich durch H2-Blocker beseitigen.
Sollten Sie jedoch an wiederauftretenden Geschwüren leiden, dann fragen Sie Ihren Hausarzt nach dem Für und Wider einer Antibiotikabehandlung. Diese könnte bewirken, daß der jüngste Rückfall auch der letzte war.