Lymphsystem: Lymphödem muss immer behandelt werden
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Sollen dauerhafte Komplikationen vermieden werden, ist eine rechtzeitige Behandlung des Lymphödems unerläßlich. Durch den Lymphstau verschlechtert sich nämlich die Versorgung der betroffenenen Gewebe mit Nährstoffen. Das macht sie anfälliger für Infektionen und degenerative Erkrankungen. Deutlich ist dies an der Empfindlichkeit der Haut über dem Ödem gegenüber Krankheitskeimen zu sehen.
Patienten mit Lymphödemen an den Beinen leiden dreimal häufiger unter Fußpilz als Gesunde. In den Stoffwechselprodukten der angestauten Lymphe können sich darüber hinaus verschiedene Krankheitserreger (zum Beispiel Streptokokken) besonders schnell vermehren. So entsteht im Ödembereich zum Beispiel häufig die sogenannte Wundrose (Erysipel).