Lungenkrebs, auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt, ist wie andere Krebsarten eine bösartige Zellentartung der Bronchien. Lungenkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Menschen und zu denen mit der schlechtesten Prognose, was vor allem daran liegt, dass erste Symptome wie Heiserkeit oder blutiger Auswurf erst dann auftreten, wenn es für eine erfolgreiche Bekämpfung bereits zu spät ist. Konsequenterweise fordert Lungenkrebs mehr Todesopfer als mehrere andere Krebsarten zusammengenommen. Wird Lungenkrebs aber zufällig in einem frühen Stadium entdeckt, steigert sich die Überlebensrate von unter 10% auf 47%.
Tabakrauch, der mehr als 100 krebserregende Stoffe enthält, ist die Hauptursache für eine Entstehung von Lungenkrebs – 95% aller Patienten mit Lungenkrebs sind Raucher; auch Passivrauchen erhöht das Erkrankungsrisiko signifikant.
Lungenkrebs wird zumeist durch eine Kombination verschiedener Verfahren diagnostiziert. Bildgebende Verfahren wie Röntgenbilder oder eine Computertomographie geben Auskunft über Veränderungen des Lungengewebes sowie Größe und Lage. Durch eine Bronchoskopie können Gewebeproben entnommen werden, die dann einer histologischen Untersuchung unterzogen werden. Außerdem können durch eine Blutuntersuchung Tumormarker festgestellt werden.
Die übliche Therapie von Lungenkrebs besteht in einer operativen Entfernung des Tumors, falls möglich, gefolgt von einer Chemotherapie. Kann der Tumor nicht entfernt werden, greift man auf Bestrahlungen zurück.
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