Lungenemphysem: Maßnahmen
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Auch wenn ein Lungenemphysem nicht geheilt werden kann, kann eine schnelle Behandlung dazu beitragen, weitere Lungenschäden zu verhindern und möglicherweise die Lungenfunktion zu verbessern. Falls Sie Raucher sind, sollten Sie unbedingt damit aufhören. Ein auf die Lunge abgestimmtes Rehabilitationsprogramm kann Ihnen dabei helfen und zudem die Lungenfunktion maximieren. Derartige Programme kombinieren die Vermittlung theoretischer Grundlagen mit einem Bewegungs- und Verhaltenstraining, um den Betroffenen in ihrem Alltag zu helfen.
Zu dem Bewegungsprogramm kann Walken gehören, Fahrradfahren auf einem Hometrainer ebenso wie spezielle Übungen für die Arme und Beine. Zusätzlich können zum Schutz der Lungenfunktion folgende Maßnahmen ergriffen werden:
Jährliche Grippeimpfung.
Jährliche Impfung gegen Lungenentzündung. Falls Sie Ihre erste Impfung vor dem 65. Lebensjahr bekommen haben, ist eine 2. Impfung nach dem 65. Lebensjahr notwendig, wenn die erste Impfung 5 Jahre zurückliegt.
Breitbandantibiotika, wenn ein Atemwegsinfekt bekämpft werden soll.
Bronchienerweiternde Medikamente und Corticosteroide zum Inhalieren, besonders dann, wenn Sie zusätzlich zu dem Lungenemphysem auch noch Symptome von Asthma haben.
Zusätzliche Sauerstoffversorgung.
Wenn Ihr Lungenemphysem schwerwiegend ist und nicht auf eine medikamentöse Behandlung anspricht, ziehen die Ärzte möglicherweise eine Operation in Betracht. Lungenemphyseme sind die häufigste Ursache für eine einseitige Lungentransplantation. Eine weitere Möglichkeit für einige Betroffene ist eine Operation, bei der das Lungenvolumen verkleinert wird.