Lungenemphysem: Diagnose
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Leider treten Anzeichen und Symptome eines Lungenemphysems erst dann auf, wenn bereits ein Langzeitschaden an der Lunge entstanden ist. Eines der ersten klinischen Symptome ist Kurzatmigkeit (Dyspnoe), die im Lauf der Zeit immer stärker wird. Das Atmen kann insbesondere während oder nach einer Infektion der oberen Atemwege schwierig werden. Zu den weiteren Anzeichen und Symptomen gehören ein leichter chronischer Husten, der mit der Produktion von Auswurf (Sputum) oder Schleim einhergeht, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust und Müdigkeit, die auf den Mangel an Sauerstoff im Körper zurückzuführen sind.
Ihr Arzt wird wahrscheinlich zusätzlich zu einer Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) und einer körperlichen Untersuchung einige Tests durchführen, nach denen er entscheiden kann, ob ein Lungenemphysem vorliegt. Dazu gehören:
Lungenfunktionstests – Derartige nicht-invasive Atemtests messen, wie viel Luft Ihre Lunge fassen und wie schnell die Luft wieder ausgeatmet werden kann. Zusätzlich kann auch der Atemwiderstand sowie das Atemvolumen gemessen werden.
Bildgebende Diagnoseverfahren – Eine Röntgenaufnahme und eine Computertomographie der Brust können dazu beitragen, die betroffenen Gebiete in der Lunge zu identifizieren.
Bluttests (Bestimmung der arteriellen Blutgase) – Mit diesen Tests können die Arzte bestimmen, wie effektiv die Lungen den Sauerstoff in den Körper bringen und das Kohlendioxid entsorgen.
Pulsoxymetrie – Ein Messfühler wird an Ihrer Fingerkuppe befestigt und misst dort den Sauerstoffgehalt Ihres Blutes im Ruhezustand und bei Belastung.
Untersuchung des Sputums – Die im Sputum (Auswurf) enthaltenen Zellen werden unter einem Mikroskop untersucht, um festzustellen, ob es sich um Krebszellen handelt oder ob eine Infektion vorliegt.