Leukämie ist eine Blutkrankheit, an der nach Schätzungen des Robert-Koch- Instituts (Berlin) pro Jahr 9.900 Deutsche erkranken. Sie gehört nicht zu den häufiger auftretenden Krebsarten, jedoch zählt die Leukämie zu einer der gefährlichsten.

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Leukämie ist die Folge einer genetischen Veränderung (Mutation) in wenigen oder nur einer Knochenmarkzelle. Solche Mutationen sind bei der Geburt noch nicht vorhanden. Wissenschaftler haben bisher nicht herausgefunden, wodurch die Genveränderungen verursacht werden.

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Die Anzeichen und Symptome für jede Form der Leukämie können verschieden sein, doch im Allgemeinen umfassen sie folgende:

  • ständige Müdigkeit und Schwächegefühl
  • Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung
  • geschwollene Lymphknoten, vergrößerte Leber oder Milz
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Leukämie ist keine einzelne Krankheit. Vielmehr ist sie in 4 Hauptgruppen und viele Untergruppen unterteilt. Es gibt 2 Einteilungen.Einmal kann die Leukämie nach der Art der betroffenen weißen Blutzellen benannt werden. Sind die Lymphozyten von der Leukämie betroffen, heißt dies lymphatische Leukämie

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Die Behandlung einer Leukämie ist oft komplex und unterschiedlich, je nach Typ der Leukämie, Alter des Patienten, seinem allgemeinen Gesundheitszustand und den Symptomen.

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Übersicht: Leukämie

Unter Leukämie, auch bekannt als Hyperleukozytose oder Blutkrebs, versteht man eine erstmals im 19. Jahrhundert beschriebene Erkrankung des blutbildenden Systems, die die Blutbildung behindert. Im Verlauf kommt es zu einer überproportionalen Bildung von Leukozyten oder weißen Blutkörperchen, insbesondere deren funktionsunfähigen Vorstufen, die sich im Knochenmark ausbreiten und auch im Blut zu finden sind.

Sie behindern nicht nur die Bildung funktionsfähiger Leukozyten und roter Blutkörperchen, sondern können auch Organe wie Leber, Milz und Lymphknoten befallen und deren Funktion beeinträchtigen.

Leukämie lässt sich grob in zwei Formen unterteilen: Akute und chronische Leukämie. Die akute Leukämie ist eine hochaggressive Krankheit, die unbehandelt innerhalb weniger Monate zum Tod führt. Die chronische Leukämie dagegen kann jahrelang unentdeckt bleiben und wird oft nur zufällig im Rahmen anderer Untersuchungen diagnostiziert, da sie besonders im Anfangsstadium keine oder kaum merkliche Symptome aufweist.

Die Ursachen von Leukämie sind nach wie vor nicht befriedigend geklärt; im Verdacht stehen genetische Dispositionen, Viren, Strahlung sowie Chemikalien. Außerdem haben Menschen mit Down-Syndrom im Vergleich zur Restbevölkerung ein zwanzigfach erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken.

Zur Behandlung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, unter anderem Knochenmarktransplantationen, Strahlentherapie sowie medikamentöse Therapien.

Finden Sie hier eine Definition der Leukämie, erfahren Sie mehr über die Behandlung und finden Sie heraus, ob Sie zur Risikogruppe gehören.