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So unterstützen Sie Ihre Leber

Wenn die Leber mit ihren Aufgaben überfordert ist, zeigt sich das nicht unbedingt in dramatisch veränderten Blutwerten oder Schmerzen.

Dennoch gibt es Signale, die Ihnen bei aufmerksamer Beobachtung zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist. An erster Stelle stehen hier nachlassende Leistungsfähigkeit und anhaltende Müdigkeit. Helfen Sie Ihrer Leber und machen Sie eine kleine Kur mit unterstützenden Vitalstoffen.

Die Rolle der Leber im Organismus

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Entgiftung des Ammoniaks, der bei der Aufspaltung der Nahrungs-Eiweiße entsteht. Ist die Leber geschwächt, steigt die Ammoniakkonzentration im Blut an, was vor allem für Ihr Gehirn bedrohlich ist, denn das Stoffwechselprodukt ist ein Nervengift.

Hier helfen Aminosäuren: L-Ornithin kurbelt den Harnstoffzyklus an und L-Gluthationsäure nimmt Ammoniak-Moleküle auf und wandelt sie in Gluthation um.

Acetylcystein steigert die Aktivität der Enzyme zur Entgiftung. Entsprechende Präparate (z. B. Glutathion Nature Power, Source Naturalis Ornithin, Hepa-Merz® Granulat) können Sie ebenso wie Kombinationspräparate rezeptfrei in der Apotheke kaufen.

Alle zum Vitamin-B-Komplex gehörenden Vitamine werden in der Leber gespeichert. Läuft der Leberstoffwechsel auf Sparflamme, kann es hier leicht zu Mangelerscheinungen kommen.

Es empfiehlt sich bei Leberschwäche daher die Einnahme eines Vitamin B-Komplex-Präparates aus dem Drogeriemarkt.

Die alljährliche Leberreinigung

Damit sich aus einer beginnenden Leberschwäche keine echte Erkrankung entwickelt, sollten Sie regelmäßig ein- bis zweimal jährlich eine Art Grundreinigung Ihrer Körperzellen mit einer Entgiftungskur vornehmen.

Mit vier spagyrischen Arzneimitteln  (Phönix-Kur) aktivieren Sie dabei auch alle anderen an der Entgiftung des Organismus beteiligten Organe.

So können Giftstoffe und Abbauprodukte, die sich in den Körperzellen abgelagert haben, über die Nieren, den Darm, die Haut und die Schleimhäute ausgeleitet werden.

Gleichzeitig werden die Lymphgefäße angeregt, die aus dem Bindegewebe gelösten Schlacken abzutransportieren. Durch diese gezielte Ausleitung und Entgiftung wird die Leber deutlich entlastet.

Entgiftung ist das A und O für Ihre Leber

Am besten schützen Sie Ihre Leber, indem Sie ihr so viel Gift wie möglich ersparen und sie damit schonen. Das gelingt am ehesten, wenn Sie maßvoll mit Alkohol umgehen und nur Medikamente nehmen, wenn es medizinisch wirklich notwendig ist.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse nimmt Ihre Leber dankbar an. Bitterstoffreiche Nahrungsmittel helfen ihr bei der Entgiftungsarbeit ebenso wie schwefelhaltige Pflanzen.

Dazu gehören alle Kohlsorten, Lauch, Knoblauch und Zwiebeln.

Leberstärkend wirken vor allem Fertigpräparate aus der Apotheke mit Mariendistel und Artischocke.

Bewegung jeder Art hilft, Fettleber zu lindern

Bisher galten der Abbau von Übergewicht, gesunde Ernährung und Bewegung als Mittel, um die nicht-alkoholbedingte Fettleber zu behandeln. Forscher der Universität of Sydney haben sich nun damit befasst, wie genau sich die Bewegung auf die Lebergesundheit auswirkt.

48 Freiwillige mit nicht-alkoholbedingter Fettleber wurden in vier Gruppen eingeteilt und absolvierten unterschiedliche Trainingsprogramme.

  • Gruppe 1 machte häufig Übungen, die nicht sehr intensiv waren.
  • Gruppe 2 absolvierte intensive Übungen, die selten wiederholt wurden.
  • Gruppe 3 machte wenig intensive Übungen mit wenigen Wiederholungen.
  • Gruppe 4 absolvierte sogenannte Placeboübungen. Sie hatten nur Massagefunktion.

Mithilfe der Magnetresonanzspektroskopie wurden Leberveränderungen sichtbar gemacht. Die Studie lief acht Wochen.

Es zeigte sich Erstaunliches: Egal, wie intensiv und mit welcher Wiederholungsanzahl trainiert wurde: der Effekt auf die Leber war deutlich messbar. In den ersten drei Gruppen sank er zwischen 18 und 29 Prozent. In der Placebogruppe dagegen stieg er sogar um im Durchschnitt 14 Prozent.

Die Wissenschaftler folgern daraus, dass Bewegung auf jeden Fall hilft. Welcher Sport angewandt wird, kann dagegen von persönlichen Vorlieben abhängig gemacht werden.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Bio und mehr schrieb am 25.09.2013, 11:41 Uhr

    ................es gibt tolle Nahrungsergänzungsprodukten in allen Biomörkten/ Läden. Dann gibt´s auch keine Probleme mit den Inhaltsstoffen und die Produkte sind Vegan/ vegetarisch. Das sollte der Vollständigkeit halber mal gesagt werden.

  • Alice Wegner schrieb am 27.09.2013, 10:36 Uhr

    Leider vermisse ich bei Ihrem Artikel was wie und wie lang genommen werden soll, um Erfolg der Leberentgiftung zu erreichen. Vielen Dank Alice Wegner