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Leberentgiftung: Endlich Schluss mit Müdigkeit

Wussten Sie, dass der Winter die Leber stark belastet? Nicht nur die zahlreichen Feiertagsschlemmereien erfordern Höchstleistungen dieses wichtigen Verdauungs- und Entgiftungsorgans.

In der kalten Jahreszeit essen wir mehr Kohlenhydrate und Fett, um uns innerlich zu wärmen. Müdigkeit, Mattigkeit und Antriebsmangel gelten als wichtige Warnsignale, dass wir es übertrieben haben.

Im Gegensatz zu anderen Organen macht die Leber nicht durch Schmerzen auf eine Überlastung aufmerksam. Sie hat nämlich keine Schmerznerven.

Wir müssen aus diesem Grund genau hinschauen, um die charakteristischen Warnsignale zu erkennen.

Hinweise für eine Leberschwäche

  • Müdigkeit und Konzentrationsschwäche
  • bräunliche Flecken um die Augen oder auf den Hand- bzw. Fußrücken
  • sichtbare gelbliche Fetteinlagerungen um die Augen
  • Jucken der Haut
  • Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen, besonders beim Bücken und im Liegen
  • Völlegefühl und Blähungen

Die typische Abgeschlagenheit kommt durch toxische Substanzen zustande, die die geschwächte Leber nicht schnell genug abbaut.

Dazu zählen die Wirkstoffe von Erkältungs- und Rheumamedikamenten, allen voran Schmerzmittel. Diese nimmt man im Winter wesentlich häufiger ein als im Sommer.

Darüber hinaus ermüden uns halb abgebaute Eiweiße aus der Nahrung und aus alten Zellen, die in Form von Ammoniak ins Gehirn gelangen.

Andere Stoffwechselabfälle wie der abgebaute Blutfarbstoff Hämoglobin lagert der Körper bei einer Leberschwäche im Bindegewebe zwischen.

Dies führt zu den typischen bräunlichen Flecken (Leber- oder Altersflecken) oder macht sich als Juckreiz bemerkbar. Ebenso deponiert der Körper überschüssiges Fett.

Die häufigsten Deponien sind Hand- und Fußrücken sowie die Augenumgebung, da hier der Druck in den Blutkapillaren gering ist.

Stärkung der Galle

Die Leber scheidet ihre Abbauprodukte mit der Gallenflüssigkeit aus, die die Gallenblase speichert.

Von dort gibt der Körper sie portionsweise in den Zwölffingerdarm ab und unterstützt dort unter anderem die Fettverdauung.

Fallen viele Stoffwechselreste an, weist die Gallenflüssigkeit eine sehr dicke Konsistenz auf. Dadurch fließt sie nicht mehr so gut und die Gallenmuskulatur hat Mühe, die dickflüssige Masse in den Darm zu befördern.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sie zu Gallensteinen auskristallisiert. Aus diesem Grund gehören zu einer Leber-Kur Anwendungen, die die Tätigkeit der Gallenblase unterstützen.

Um diese Entgiftungszentrale für ihre vielfältigen Aufgaben grundlegend fit zu machen, braucht es ein klug aufeinander abgestimmtes Konzept.

Die 4 Säulen einer wirksamen Leber-Galle-Kur

  1. entgiftende Heiltees bzw. pflanzliche Fertigpräparate
  2. etwa 2,5 l stilles Mineralwasser oder Früchtetee pro Tag zum Ausspülen der Toxine
  3. aufgelegte Heilpflanzen-Wickel während der Mittagsruhe
  4. tägliche Anregung mittels Akupressur

Zur Entgiftung und Förderung der Zellregeneration der Leber sind Mariendistel (Silybum marianum) und Artischocke (Cynara scolymus) unverzichtbar!

Für beide empfehlen sich Fertigpräparate, da man die Wirkstoffe durch aufwändige Verfahren aus den Samen und Blättern herauslösen muss.

Wenn Sie wegen Rheuma, nach einem Unfall oder nach einer Operation viele Schmerzmittel einnahmen, sollten Sie zu Mariendistel, z. B. Silymarin STADA® (100 Kps. à 200 mg 51,10 €) Phytohepar® 200 (100 Kps. 79,10 €) oder Silibene® (100 Tbl. à 200 mg 49,21 €), greifen.

Die Tagesdosis beträgt in den ersten 14 Tagen 400 mg Silymarin (siehe Packungsbeilage). Danach reichen 200 mg pro Tag über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen.

Nach Schlemmereien und bei hohen Cholesterinwerten empfehlen wir Ihnen die Artischocke, z. B. aar® gamma N 300 mg (160 Drg. 32,34 €), Ardeycholan®Artischocke (100 Kps. 23,85 €) oder Hepar-SL® forte (100 Kps. 31,95 €).

Nehmen Sie 4 bis 6 Wochen lang täglich 1 bis höchstens 1,8 g Trockenextrakt (siehe Packungsbeilage) ein. Bei akuten Gallenbeschwerden ist die Einnahme von Artischocke nicht erlaubt.

Zudem beeinträchtigt sie die Wirkung von Gerinnungshemmern (z. B. Marcumar® und Coumadin®)!

Tipp: Birnen helfen Ihrer Leber bei der Entgiftung

Birnen schmecken zwar süßer als Äpfel, haben aber fast die gleiche Fruchtzuckermenge. Sie enthalten jedoch weniger Säure und greifen daher den Magen kaum an.

Birnen helfen der Leber bei der Entgiftung. Durch den reichen Gehalt an Phosphor, Kalium und Kalzium fördern sie die Entwässerung des Körpers und regen den Stoffwechsel an.

Helfen Sie Ihrer Leber beim Entgiften

Gönnen Sie Ihrer Leber gerade nach ausgedehnten Feiertagen doch mal eine kleine Kur, damit sie sich schneller wieder regenerieren kann.

Trinken Sie dazu eine Woche lang dreimal täglich eine Tasse Leberrreinigungstee, für den Sie die folgenden getrockneten Heilkräuter (aus der Apotheke) benötigen:

  • Pfefferminzblätter
  • Tausendgüldenkraut
  • Wermutkraut
  • Löwenzahnwurzeln

Geben Sie von jedem dieser Kräuter einen Teelöffel in eine Kanne, und überbrühen Sie die Mischung mit 400 ml kochendem Wasser. Trinken Sie den Tee nicht zu heiß in kleinen Schlucken.

Für die Galle: am besten Tee und Akupressur

Um Ihre Galle in Fahrt zu bringen, nehmen Sie zusätzlich einen Heilpflanzentee ein. Damit decken Sie einen Teil Ihres Flüssigkeitsbedarfs von ca. 2, 5 l pro Tag. Dieser verdünnt die Gallenflüssigkeit und verbessert den Abtransport von Toxinen.

Für einen allgemeinen Frühjahrsputz von Leber und Galle eignet sich das spagyrische Fertigpräparat Phönix Silybum spag. (100 ml 16,95 €).

Nehmen Sie davon 4-mal täglich 20 Tropfen in einem Glas lauwarmem Wasser über 4 bis 6 Wochen ein.

Zusätzlich sollten Sie ein- bis zweimal täglich den Leberpunkt Ququan (Quelle an der Krümmung) aus der Traditionellen Chinesischen Medizin aktivieren, um die Energieversorgung Ihrer Entgiftungszentrale zu verbessern.

Massieren Sie ihn etwa fünf Minuten lang mit den Fingerspitzen unter sanftem Druck und mit kreisenden Bewegungen.

Der Leberwickel bringt neue Kraft

Für die Leberwickel füllen Sie eine Wärmflasche mit heißem Wasser. Tauchen Sie ein trockenes Baumwolltuch in einen gut warmen frischen Schafgarben-Aufguss (2 TL getrocknetes Kraut aus der Apotheke auf 1/2 l kochendes Wasser, 5 Minuten ziehen lassen).

Wringen Sie das Tuch aus und legen Sie es sich direkt auf Ihren rechten Rippenbogen. Platzieren Sie die Wärmflasche darauf und wickeln Sie noch ein Wolltuch fest um Ihren Körper.

Ruhen Sie jetzt etwa 20 bis 30 Minuten im Liegen.

Wenn Sie diese Kur durch denVerzicht auf Alkohol und weitere einfache Verhaltensmaßnahmen unterstützen, fühlen Sie sich in spätestens vier Wochen wie neu geboren!

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