Leber: Zuviel Fett schadet
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Der Verzehr von großen Fettmengen kann direkt zu einer Fettleber führen. Bislang war man davon ausgegangen, dass vor allem Alkoholmissbrauch, Diabetes und starkes Übergewicht zu einer krankhaften Einlagerung von Fett in das Lebergewebe führen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Universität von Minnesota. Sie gaben ihren Versuchspersonen mit der Nahrung chemisch markierte Fette, deren Weg durch den Körper sie anschließend verfolgten. Anhand von Zellproben aus dem Lebergewebe konnten sie feststellen, dass ein Fünftel des eingelagerten Fettes direkt aus der Nahrung stammte. Zudem war die körpereigene Fettbildung in der Leber erhöht.
Die Leber ist verantwortlich für die Bildung, Speicherung und Abgabe von Fettsäuren und Fetten an das Blut. Bei Menschen mit einer Fettleber ist sie dazu nicht mehr in der Lage. Das Fett wird dauerhaft in der Leber gespeichert und erschwert dem Organ die Arbeit. Daraus resultieren weitere Schädigungen bis hin zur Leberzirrhose.