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Leber: So unterstützen Sie ihre natürliche Arbeitsweise

Wenn Sie abends nach 17 Uhr essen möchten, beherzigen Sie diese Erkenntnisse: Bestellen Sie sich im Restaurant eine große Portion Salat oder gedünstetes Gemüse mit etwas Eiweiß in Form von magerem Fisch oder magerer Putenbrust. Das dazu gereichte Brot lassen Sie stehen.

Schon ertönen die kritischen Stimmen besorgter Ernährungsexperten: „Man soll abends niemals Salat oder Gemüse essen, weil dadurch eine alkoholische Gärung entsteht!“

Genau das ist der Grund, warum abends im Urwald regelmäßig der Gong ertönt: Last order! Ab sofort kein Grünzeug mehr essen, weil die Affen sonst alle nachts besoffen von den Bäumen fallen.

Wie die Affen aß der Mensch 4 Millionen Jahre lang und eine Fettleber war damals unbekannt.

Lassen Sie die Leber „leer“ laufen

Um die Regeneration der Leber zu beschleunigen, lassen Sie das System leer laufen. Bereits wenige Tage Fasten reichen aus, um die Leber zu entlasten.

Drei bis vier Liter Wasser oder Tee täglich unterstützen den Entgiftungsprozess.

Wenn Ihnen diese Maßnahme zu drastisch erscheint, reduzieren Sie zumindest eine Woche lang die Kohlenhydrataufnahme, indem Sie auf Weißmehl und Zucker verzichten. Sie spüren den Erfolg schnell: Müde fühlen Sie sich erst wieder nach Sonnenuntergang.

Ihr Fahrplan für eine 2-Tage-Leberkur

Samstag:

Nehmen Sie ab 14.00 Uhr keinerlei flüssige und feste Nahrung mehr zu sich.

18.00 Uhr: Rühren Sie 1 EL des Bittersalzes in 200 ml Wasser (Leitungswasser oder stilles Mineralwasser) an und trinken Sie es schluckweise.

20.00 Uhr: Nochmals 1 EL Bittersalz in Wasser gelöst trinken. Die abführende Wirkung des Salzes müsste jetzt bereits einsetzen.

22.00 Uhr: Pressen Sie eine Grapefruit aus und vermischen Sie den Saft (ca. 150 bis 200 ml) mit 125 ml Olivenöl (z. B. durch kräftiges Schütteln in einem Schraubdeckelglas). Trinken Sie die Flüssigkeit im Stehen schluckweise, aber zügig. Nehmen Sie 4 Kapseln Ornithin (wenn Sie starke Schlafprobleme haben, auch 6). Danach legen Sie sich sofort ins Bett und bewegen sich 20 Minuten lang möglichst nicht.

Sonntag:

6.00 Uhr: Nehmen Sie wieder 1 EL Bittersalz in Wasser aufgelöst ein.

8.00 Uhr: Nochmals 1 EL Bittersalz in Wasser.

Spätestens jetzt werden Sie beim Gang auf die Toilette im Stuhl die kleinen Mini-Gallensteine entdecken. Beginnen Sie wieder mit leichter Kost (z. B. etwas Obst oder gedünstetes Gemüse) und schonen Sie sich für den Rest des Tages.

Optimieren Sie die Wirkung Ihrer Leberkur

  • Verzichten Sie auf Alkohol und verwenden Sie Medikamente sparsam.
  • Nehmen Sie täglich fünf kleine Mahlzeiten zu sich und ersetzen Sie gehärtete weiße Fette durch leichte Pflanzenöle.
  • Essen Sie nach 17 Uhr kein rohes Obst oder Gemüse mehr, denn dieses bildet während des Schlafs leberschädigende Fuselalkohole im Darm.
  • Gehen Sie vor Mitternacht zu Bett. Zwischen 1 und 3 Uhr nachts hat die Leber ihre wichtigste Regenerationsphase.
  • Bewegen Sie sich täglich 30 Minuten aktiv, beispielsweise durch schnelles Spazierengehen, Gartenarbeit oder Gymnastik, um den Abfluss der Gallenflüssigkeit zu fördern.

Die Leber ist der Sitz des Zorns

In der Psychosomatischen Medizin gilt die Leber als „Sitz des Zorns“. Sie funktioniert schlecht, wenn sich (für Frauen besonders typisch) ihr unausgedrückter Ärger in ihr staut.

Tatsächlich ziehen sich feinen Blutgefäße meßbar zusammen, wenn uns eine „Laus über die Leber läuft“. Psychosomatische Studien ergaben: Zorn und Wut adäquat abzulassen, bringt das Blut in Wallung und die Leber wieder in Schwung.

Warum Ihre Leber Entlastung braucht

Normalerweise ist die Leber ziemlich robust. Doch ungesunde Ernährungsgewohnheiten (zu viele gesalzene Konserven, Gepökeltes, Geräuchertes, zu viel tierisches Fett, Schimmelpilzgifte und zu viel Alkohol), bestimmte Medikamente und Umweltgifte machen ihr zu schaffen und können sie nachhaltig schädigen.

Besonders Alkohol fordert sie heraus, denn er muss vorrangig abgebaut werden, damit er Ihren Körper nicht schädigt.

So lange sich die Entgiftungsstation um den Abbau von Alkohol kümmert, lässt sie ihre anderen Aufgaben gewissermaßen „liegen“. Sie speichert das Fett, das sie eigentlich bearbeiten sollte, in ihren Zellen ein – wie eine Hausfrau, die ihre Bügelwäsche liegen lässt, bis sie Zeit dafür findet.

Kommt nun regelmäßig weiter Alkohol, „türmt sich die Bügelwäsche“, das heißt, es entsteht eine Fettleber.

Meist macht sich eine Fettleber anfangs nicht bemerkbar, sondern erst wenn das Organ bereits schwer geschädigt ist. Wenn jedoch im Anfangsstadium konsequent auf Alkohol verzichtet wird, können sich die Fetteinlagerungen noch zurückbilden.

Passiert das nicht, schrumpft die Leber über kurz oder lang und eine Leberzirrhose entsteht. Dabei sterben Zellen der Leber ab. Eine Behandlung ist dann praktisch nicht mehr möglich.

Es lassen sich nur die Ursachen – der Alkoholkonsum etwa – beseitigen und ein weiteres Voranschreiten aufhalten.

Grund genug, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Unterstützend kann Artischockenblätterextrakt aus der Apotheke Ihre Leber schützen und ihre Regeneration anregen. Zum einen beschleunigt die Artischocke die Ausscheidung von Giftstoffen, weil sie die Gallebildung fördert.

Außerdem kann die Artischocke mit ihren Inhaltsstoffen freie Radikale bekämpfen, die Zellbestandteile in Ihrem Körper schädigen und unter Umständen entarten lassen.

Vor allem aber soll  der Artischockenblätterextrakt zu den wirksamsten Radikalfängern gehören. Durch die Einnahme lassen sich die erhöhten Leberwerte, die auf eine Schädigung des Organs hinweisen, in vielen Fällen wieder senken.

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