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Zucker: Meiden Sie den gefährlichen Treibstoff der Krebszellen

Wenn Sie im Internet nach den Worten Krebs und Zucker suchen, taucht immer wieder ein Name auf: Dr. Otto Warburg. Vor mehr als 70 Jahren erhielt Dr. Warburg den Nobelpreis in Medizin, als er entdeckte, dass Krebszellen Zucker brauchen, um zu wachsen. Alle Zellen brauchen Zucker, aber Krebszellen brauchen vier- bis fünfmal so viel wie normale, gesunde Zellen. Tatsächlich können sie sich ohne Zucker nicht schnell vermehren.

Krebs und Zucker: Das sagen Fachleute dazu

Können denn die Mediziner selbst etwas Licht auf den Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs werfen? „Ernährungswissenschaftlich orientierte Ärzte wissen seit Jahrzehnten von dem Zusammenhang zwischen verarbeitetem Zucker und Krebs. Es ist offensichtlich, dass die Zellen, die sich am schnellsten vermehren, den höchsten Energiebedarf haben. Wenn man ihnen diese Energiequelle wegnimmt, ist es so ähnlich, als trenne man sie von der Blutversorgung – nicht ganz so drastisch, aber es ist sicherlich ein Schritt, der es wert ist, ihn zu machen. Leider ist es nicht die Heilung von Krebs, auf Zucker zu verzichten. Aber ich empfehle diese Taktik dringend jedem, der an Krebs oder einer anderen Krankheit erkrankt ist.“

Dienen denn nun auch alternative Süßungsmittel wie Stevia oder Xylit ebenfalls, genau so wie Zucker, als Nährquelle für Krebszellen? Ein Arzt erläutert: „Stevia gehört nicht dazu, denn es enthält keine Kalorien. Xylit könnte ein Dilemma sein. Es enthält Kalorien (40 Prozent weniger als Zucker) und es ist als „Zucker-Alkohol“ gekennzeichnet. Aber augenscheinlich verursacht dieser Zustand eine langsamere Abgabe im Körper und eine geringere Aufnahme, was dem Xylit einen geringeren glykämischen Index verleiht. Aus diesem Grund ist es ein geringeres Problem, da es nicht so stark wirkt wie verarbeitete Kohlenhydrate.“ Sie sollten sich übrigens bewusst sein, dass der Körper Kohlenhydrate ebenfalls in Zucker verwandelt. Eine Ernährung, die stark Kohlenhydrat-orientiert ist, kann also Krebszellen ebenso in ihrem Wachstum antreiben wie andere Krankheiten, die mit hohem Blutzucker in Verbindung gebracht werden: Fettsucht, Diabetes, Gicht, Herzkrankheiten, Panikattacken, Hyperaktivität und Depressionen.

Ein Fazit von Seiten der Ärzte

Die meisten Ärzte sind keine Ernährungswissenschaftler, daher wissen sie entweder nichts von dem Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs oder sie weigern sich einfach, diese Information an Sie als Patienten weiterzugeben. Daher sollten Sie diese Information mit allen Menschen zu teilen, die Sie kennen und die davon profitieren könnten.

Für jeden, der gegen den Krebs kämpft, gibt es zweifelsfrei nur einen guten Weg, den Zucker betreffend: Streichen Sie alles, was zuckerhaltig ist, von Ihrem Speiseplan.

Diese Schutzstoffe gehören auf Ihren Teller

Für fast alle Krebsarten gibt es noch keine vorbeugende Behandlung, keine Impfung und keine Tabletten. Aber es gibt einen Schutz, den Sie sich selbst bereiten können: die richtige Ernährung. Gerade auf diesem Gebiet können Sie nämlich Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich verringern. Wir wissen aus Studien, dass immerhin 40 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Konto falscher Ernährung gehen. Im Einzelnen können Sie so das Risiko für eine Erkrankung an Dickdarmkrebs um 66 Prozent reduzieren, das für Brustkrebs immerhin um 33 Prozent.

Nach diesen Prinzipien sollten Sie sich ernähren:

  • Nutzen Sie die wertvollen Biostoffe, die eine Schutzfunktion haben. Dazu gehören die Vitamine C und E, Carotinoide, Zink, Selen, Folsäure und Vitamin B12. Diese finden Sie in vielen Obst- und Gemüsesorten.
  • Vermeiden Sie die vielen kleinen gefährlichen Krebsauslöser. So sollten Sie alle Lebensmittel entsorgen, die verschimmelt sind. Machen Sie einen Bogen um Zucker und Fett im Übermaß. Auch Lebensmittelzusätze wie künstliche Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Und wussten Sie, dass auch der Alkohol nicht ganz ohne ist? Da wird so viel von den positiven Auswirkungen des Gläschens Wein auf Ihre Gesundheit geredet. Aber schon ein Glas Wein, jeden Tag getrunken, erhöht Ihr Brustkrebsrisiko. Denn Alkohol raubt Ihrem Körper Vitamine. Ohne Vitamine arbeitet Ihr Immunsystem nicht richtig und kann Krebszellen nicht frühzeitig genug angreifen.

Diese Vitalstoffe bieten Ihnen Krebsschutz

Es gibt viele Stoffe, die in Ihrem Körper eine antioxidative Wirkung entfalten. So schützen Sie sich vor Zellmutationen, die ansonsten zu Krebs führen können. Zu diesen Schutzstoffen gehören:

  • Sojaflavonoide als Schutz vor Prostatakrebs. In Japan ist der Sojaverzehr nichts Ungewöhnliches: Jeder Japaner nimmt täglich rund 35 Gramm Sojaflavonoide zu sich. In Deutschland sind es gerade einmal 2 Gramm pro Tag. Studien haben gezeigt, dass Japaner rund 50-mal weniger an Prostatakrebs erkranken und das dies tatsächlich auf Sojaflavonoide zurückzuführen ist.
  • Lycopin schützt Ihre Prostata. Auch Lycopin bietet Ihrer Prostata einen Krebsschutz. Es handelt sich dabei um den roten Farbstoff der Tomate. Findige Geschäftsleute haben ihn isoliert und verkaufen ihn als Nahrungsergänzung. Amerikanische Forscher haben aber herausgefunden, dass Sie mit den natürlichen Tomaten Ihre Prostata besser schützen können, am besten sogar warm als Suppe oder auf der (fettarmen) Nudelspeise. Denn isoliertes Lycopin allein bringt nicht so viel, es wirkt am besten im Zusammenspiel mit allen anderen Tomatenstoffen.
  • Folsäure – und Ihr Darm bleibt gesund. Folsäure ist das B-Vitamin, das Frauen nur dann verschrieben wird, wenn sie schwanger sind. Danach verschwindet es wieder in der Versenkung und genau das ist falsch. Denn in Deutschland herrscht Folsäure-Mangel. Nehmen Sie jeden Tag Folsäure zu sich, freut sich Ihr Darm. Sie haben dann nämlich einen 75-prozentigen Schutz vor Darmkrebs, der zweithäufigsten Krebsart. Natürliche Quellen dieses Darmschützers sind unter anderem Blattspinat, Chinakohl oder Fenchel.
  • Beta-Carotin schützt Sie vor Darmkrebs. Mit Beta-Carotin können Sie Ihr Darmkrebsrisiko um 44 Prozent verringern. Allerdings dürfen Sie nie ein Beta-Carotin-Nahrungsergänzungsmittel nehmen, ohne gleichzeitig Vitamin C zuzuführen. Denn Beta-Carotin allein gegeben reichert sich im Körper an und kann so das Risiko für Lungenkrebs erhöhen. Nutzen Sie lieber natürliche Quellen wie Grünkohl oder Karotten.
  • Obst und Gemüse sollten Sie so häufig wie möglich essen und am besten schon an Kinder und Enkel verfüttern. Auch wenn die Studie schon aus den 30er Jahren stammt, sie ist heute noch genauso aktuell. An fast 4.000 Kindern untersuchten englische Forscher die Auswirkungen von Obst und Gemüse. Das Ergebnis: Je häufiger diese Lebensmittel gegessen wurden, desto seltener traten die Krebserkrankungen im Alter auf.
  • Essen Sie öfter mal ein Ei. Es enthält nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch essenzielle Aminosäuren. Diese Kombination kann Brustkrebs vorbeugen.
  • Trinken Sie den Krebsschutz-Cocktail. Pressen Sie je eine Zitrone, Grapefruit und Orange aus. Mixen Sie dann noch einen Teelöffel Leinöl unter. Das Getränk einmal am Tag trinken. So können Sie das Risiko für Magen-, Kehlkopf- oder Mundkrebs halbieren.
  • Die Milch macht’s. Haben Sie einen gesunden Verdauungstrakt, können Sie jeden Tag ein Glas Milch trinken. Finnische Forscher haben herausgefunden, dass Sie so Ihr Darmkrebsrisiko halbieren können. „Schuld“ daran ist der in der Milch enthaltene Milchzucker.
  • Stärken Sie mit Sanddorn Ihr Immunsystem. Verdünnen Sie jeden Tag 40 ml Sanddornsaft mit Wasser (Mischung je nach Geschmack). So erhöhen Sie die Leistung Ihres Immunsystems um rund 60 Prozent. Der Grund: Sanddorn enthält rund zehnmal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte.
  • Bringen Sie grünen Tee auf den Tisch. Das chinesische Nationalgetränk enthält mehrere entscheidende Substanzen, unter anderem das Epigallocatechin Gallate (EGCG). Diese Flavonoide können eine Reaktion in Ihrem Körper blockieren, die Krebs auslösen kann. Mögen Sie keinen grünen Tee? Die wichtigen Schutzstoffe finden Sie auch in Brokkoli, Kohl oder Weintrauben.

Leckere Rezepte, die vor Krebs schützen

Gefüllte Tomate mit Tunfisch

Sie brauchen für eine Portion:

  • 2 reife Tomaten
  • 50 g Zucchini
  • 1 kleine Dose Tunfisch
  • im eigenen Saft
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 EL saure Sahne
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Waschen Sie die Tomaten und schneiden Sie einen flachen Deckel ab. Dann höhlen Sie die Tomate aus. Würfeln Sie die Zucchini klein, zupfen Sie den Tunfisch und vermischen Sie beides. Drücken Sie dann den Knoblauch dazu, fügen Sie saure Sahne und Petersilie hinzu. Schmecken Sie mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab. Füllen Sie die Masse in die Tomaten – fertig! Dazu schmeckt eine Scheibe Vollkornbrot.

Avocado und Tomate mit Räucherlachs

Sie brauchen für eine Portion:

  • eine halbe reife Avocado
  • 3 kleine Strauchtomaten
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 bis 2 Spritzer Tabascosoße
  • schwarzen Pfeffer
  • 50 g Räucherlachs

Entsteinen und schälen Sie die Avocado. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in dünne Scheiben. Waschen Sie die Tomaten und schneiden Sie sie in Spalten. Richten Sie die Avocado-Scheiben und Tomatenspalten auf einem Teller an. Vermengen Sie Olivenöl und Limettensaft mit dem Salz, schmecken Sie mit Tabasco ab. Geben Sie die Marinade über das Gemüse. Zupfen Sie den Lachs in Stücke und legen Sie ihn obenauf. Dazu schmeckt Pumpernickel.

Apfel-Hirse-Brei

Sie brauchen für eine Portion:

  • 40 g Hirse
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 EL Haselnüsse
  • 1 TL Honig
  • unbehandelte Zitronenschale, gerieben
  • 100 g Dickmilch oder Joghurt
  • Zimt

Spülen Sie die Hirse heiß ab, kochen Sie 125 ml Wasser auf und geben Sie die Hirse hinein. Lassen Sie sie bei schwacher Hitze kochen und dann noch zehn Minuten quellen. Waschen Sie den Apfel, entkernen und vierteln Sie ihn. Gut zwei Drittel des Apfels raspeln Sie und hacken dann die Nüsse. Rühren Sie Honig, Zitronenschale, Nüsse und die Apfelraspeln unter die Hirse. Geben Sie die Dickmilch darüber, verzieren Sie den Brei mit den Apfelspalten und bestäuben Sie das Ganze mit Zimt. Alternativ zum Apfel können Sie auch anderes festes Obst wählen, das Sie raspeln können.

Sprossenrührei

Sie brauchen für eine Portion:

  • 2 Eier
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 bis 3 Tropfen Sesamöl
  • 50 g Sprossen, z. B. Linsen, Mungobohnen oder Weizenkeime
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 TL Erdnussöl
  • 2 Blätter Kopfsalat
  • 3 Zweige Koriander

Verrühren Sie die Eier mit Sojasoße, Zitronensaft und Sesamöl. Waschen Sie die Sprossen. Schneiden Sie die Zwiebeln in feine Ringe und rühren Sie alles unter die Eier. Nun erhitzen Sie das Öl in einer beschichteten Pfanne. Geben Sie die Eiermasse hinein und lassen Sie sie bei mittlerer Hitze cremig stocken. Waschen Sie die Salatblätter, legen Sie sie auf einen Teller, geben Sie das Ei darüber und bestreuen Sie es mit Koriander.

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