Krebsrisiko: Salzarme Kost schützt vor Magenkrebs
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Krebsrisiko
GNL5356
Galt Salz früher als „weißes Gold“, ist heute der Gebrauch fast inflationär. Wir versalzen uns selbst – eine Praktik, die durchaus gefährlich für die Gesundheit sein kann. Amerikanische Forscher haben jetzt festgestellt, dass eine salzreiche Kost zu schweren Erkrankungen des Magens führen kann.
Die Wissenschaftler untersuchten, wie sich das Bakterium Helicobacter pylori verhält, wenn es verschieden starken Salzkonzentrationen ausgesetzt ist. Bei Helicobacter pylori handelt es sich um ein Bakterium, dass im Magen jedes dritten Menschen zu finden und Ursache für die meisten Magengeschwüre ist.
Die Forschungen ergaben, dass sich die Bakterien zwar langsamer vermehren, wenn sie viel Salz ausgesetzt sind. Dafür aber verändern sie sich, zudem werden bestimmte Gene in ihrem Erbgut aktiviert. Diese produzieren dann Stoffe, die schädlich für den Menschen sind. So erhöht sich das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, deutlich. Ein Grund mehr, warum Sie mit Salz sparsam umgehen sollten.