Krebsrisiko: Raucherinnen sollten aufpassen
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Die Zahl der Frauen, bei denen Lungenkrebs festgestellt wird, steigt weiter kontinuierlich an. Inzwischen erkranken fast 9 000 Frauen jährlich erstmalig an dem gefürchteten Tumor. Hauptursache: Rauchen. Bei Männern ist die Zahl der Neuerkrankungen zurückgegangen, berichtet das Robert-Koch-Institut in Berlin. Lungenkrebs ist damit erstmals nicht mehr die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Mit rund 46.000 Neuerkrankungen jährlich ist Brustkrebs weiterhin das am häufigsten diagnostizierte Krebsleiden – auch bei Frauen unter 45 Jahren. Den allgemeinen Anstieg von Krebserkrankungen in der Bevölkerung führt das Institut auf die zunehmende Anzahl alter Menschen zurück.
Auch der erste Frauengesundheitsbericht der Bundesregierung wies darauf hin, dass sich das Rauchen bei Frauen „zu einem Massenphänomen“ entwickelt habe. Damit steigt auch die Gefährdung für andere Krebsleiden. Das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, ist bei rauchenden Frauen höher als bei männlichen Rauchern. Eine amerikanische Studie, über die die Fachzeitschrift Medical Tribune (25.05.01, Nr. 21) berichtet, spricht von einem zweimal höheren Erkrankungsrisiko. Darüber hinaus schadet Rauchen auch den Knochen, ganz besonders bei Frauen nach der Menopause. Das Risiko von Raucherinnen, einen Hüftbruch zu erleiden ist um 66 Prozent erhöht. Medical Tribune: „Mit jedem Jahr des Qualmgenusses steigt das Risiko für einen Beinbruch um 6 Prozent.“