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Die wirksamsten 6 Lebensmittel gegen Krebs

9 von 10 Krebserkrankungen sind umweltbedingt, nur jede Zehnte hat genetische Ursachen.

Obwohl inzwischen das Wissen darüber, dass die richtige Ernährung bei der Krebsprophylaxe eine wesentliche Rolle spielt, weit verbreitet ist, ist eine vielfältige Ernährung (z.B. mit viel frischem Obst und Gemüse täglich) die Ausnahme.

Welche Pflanzen am meisten krebsschützende Substanzen, so genannte Phytochemikalien, enthalten, haben wir für Sie recherchiert:

  1. Heidelbeeren: Enthalten große Mengen an Vitamin C und Antioxidantien, die verhindern, dass Krebszellen die Erbsubstanz der Zellen verändern. Ähnlich gut: Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Cranberries.
  2. Brokkoli: Das Gemüse enthält viele Pflanzenwirkstoffe, deren krebsschützende Wirkung bewiesen ist. Wer drei bis vier Brokkoli-Mahlzeiten pro Woche isst, kann sein Prostatakrebs-Risiko um 41 Prozent senken – so eine US-amerikanische Studie. Auch gut: Weißkohl, Grünkohl, Blumenkohl.
  3. Bohnen: Sie enthalten viele Wirkstoffe, die die Ausbreitung von Krebszellen im Organismus verhindern. Wirkung speziell auch gegen Darmkrebs nachgewiesen. Auch gut: Hülsenfrüchte, Rote Bete, Spargel.
  4. Knoblauch: Wer einmal pro Woche Knoblauch ist, senkt sein Darmkrebs-Risiko um 32 Prozent! Positive Effekte auch zur Prävention von Prostata-, Lungen-, Brust- und Hautkrebs. Auch gut: Zwiebeln, Porree, Schnittlauch.
  5. Vollkornbrot: Rohfaser, Pflanzenwirkstoffe und Vitamine schützen den Darm. Wer viel Vollkornbrot isst, senkt sein generelles Krebsrisiko um 34 Prozent. Auch gut: Vollkorn-Nudeln, -Müsli, brauner Reis, schwarzer Reis, Bulgur, Quinoa.
  6. Walnüsse: Enthalten Rohfaser und Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend – und damit krebsschützend wirken. Auch gut: Haselnüsse, Mandeln.

Diese Schutzstoffe gehören auf Ihren Teller

Statistisch gesehen erkrankt jeder Mensch jeden Tag viermal an Krebs, denn so oft passiert bei der Reproduktion von Körperzellen ein Fehler. Ein starkes Immunsystem vernichtet die kranken Zellen schnell. Unterstützen Sie Ihren Körper beim Kampf gegen Krebs: Nutzen Sie wichtige Schutzstoffe in Ihrem Essen und meiden Sie aggressive Nahrungsbestandteile.

Kleine potente Helfer in der Nahrung

Für fast alle Krebsarten gibt es keine vorbeugende Behandlung, keine Impfung und keine Tabletten. Aber es gibt einen Schutz: die richtige Ernährung. Gerade auf diesem Gebiet können Sie Ihr Krebsrisiko deutlich verringern.

Studien belegen, dass 40 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Konto falscher Ernährung gehen. Im Einzelnen reduzieren Sie so das Risiko für eine Erkrankung an Dickdarmkrebs um 66 Prozent und das für Brustkrebs um 33 Prozent.

Es gibt immer wieder Schlagzeilen, die eine Anti-Krebs-Diät schmackhaft machen. Lassen Sie sich nicht auf so etwas ein. Meist möchte man hier teure Zusatzstoffe verkaufen. Eine Zusatzdosis Vitamine nutzt nicht viel, wenn Sie weiterhin rauchen und Fast-Food essen.

Greifen Sie zum Schutz gegen Krebs auf eine Quelle zurück, die wirklich zuverlässig ist: auf Mutter Natur.

Prinzipien für Ihre Ernährung

Nutzen Sie die wertvollen Bio-Stoffe und ihre Schutzfunktion. Dazu gehören die Vitamine C und E, Carotinoide, Zink, Selen, Folsäure und Vitamin B12. Diese finden Sie in vielen Obst- und Gemüsesorten.

Vermeiden Sie die vielen kleinen gefährlichen Krebsauslöser. Entsorgen Sie alle verschimmelten Lebensmittel. Machen Sie einen Bogen um Zucker und Fett im Überma. Lebensmittelzusätze wie künstliche Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, Krebs zu erregen.

Und wussten Sie, dass auch der Alkohol nicht ohne ist? Da spricht man so viel von den positiven Auswirkungen des Gläschens Wein auf Ihre Gesundheit.

Aber schon ein Glas Wein jeden Tag erhöht Ihr Brustkrebsrisiko. Alkohol raubt Ihrem Körper Vitamine. Ohne Vitamine arbeitet Ihr Immunsystem nicht richtig und greift die Krebszellen nicht frühzeitig genug an.

Diese Vitalstoffe bieten einen Krebsschutz

Es gibt viele Stoffe, die in Ihrem Körper eine antioxidative Wirkung entfalten. So schützen Sie sich vor Zellmutationen, die unter Umständen ansonsten zu Krebs führen. Zu diesen Schutzstoffen gehören:

  • Sojaflavonoide als Schutz vor Prostatakrebs. In Japan ist der Sojaverzehr nichts Ungewöhnliches: Jeder Japaner nimmt täglich rund 35 Gramm Sojaflavonoide zu sich. In Deutschland sind es gerade einmal 2 Gramm pro Tag. Studien zeigten, dass Japaner rund 50-mal weniger an Prostatakrebs erkranken und dass dies tatsächlich auf Sojaflavonoide zurückzuführen ist.
  • Lycopin schützt Ihre Prostata. Es handelt sich dabei um den roten Farbstoff der Tomate. Findige Geschäftsleute isolierten und verkauften ihn als Nahrungsergänzung. Amerikanische Forscher haben dagegen fanden heraus, dass Sie mit den natürlichen Tomaten Ihre Prostata besser schützen, am besten warm als Suppe oder auf der (fettarmen) Nudelspeise. Isoliertes Lycopin allein bringt nicht so viel, es wirkt am besten im Zusammenspiel mit allen anderen Tomatenstoffen.
  • Folsäure und Ihr Darm bleibt gesund. Folsäure ist das B-Vitamin, das Frauen in der Schwangerschaft erhalten. Danach verschwindet es wieder in der Versenkung und genau das ist falsch. In Deutschland herrscht ein Folsäure-Mangel. Nehmen Sie jeden Tag Folsäure zu sich, freut sich Ihr Darm. Sie haben dann einen 75-prozentigen Schutz vor Darmkrebs, der zweithäufigsten Krebsart. Natürliche Quellen dieses Darmschützers sind unter anderem Blattspinat, Chinakohl oder Fenchel.
  • Mit Beta-Carotin verringern Sie Ihr Darmkrebsrisiko um 44 Prozent. Allerdings dürfen Sie kein Beta-Carotin-Nahrungsergänzungsmittel nehmen, ohne gleichzeitig Vitamin C zuzuführen. Beta-Carotin allein gegeben reichert sich im Körper an und erhöht das Risiko für Lungenkrebs. Nutzen Sie lieber natürliche Quellen wie Grünkohl oder Karotten.
  • Ballaststoffe: Mindestens 30 Gramm täglich sollten es sein, dann regen Sie nicht nur Ihre Verdauung an. Sie senken Ihr Risiko für Dickdarmkrebs um rund 40 Prozent. Ballaststoffe haben eine hervorragende Eigenschaft: Sie binden sich an krebserzeugende Stoffe im Darm und schleusen diese mit dem Stuhl aus dem Körper.

Soja-Eiweiß: Lernen Sie von den Asiaten

Starten Sie Ihre gesunde Ernährung mit der japanischen Geheimwaffe gegen Krebs: mit Soja-Eiweiß. Die in diesem Eiweiß enthaltenen Isoflavone gelten als Krebsabwehrstoffe für Männer und Frauen. Relativ neu ist dazu die Studie des Cancer Research Center in Honolulu.

Dort fanden die Forscher heraus, dass die Brustkrebsrate von Frauen mit einem hohen Soja-Isoflavon-Spiegel halb so hoch ausfällt im Vergleich zu denen, die einen niedrigen Spiegel aufweisen.

Auch Männern hilft Soja. Die Isoflavone schützen Sie vor Prostatakrebs. Wissenschaftler fanden heraus, dass Männer, die durch Soja-Eiweiß rund 30-mal mehr Isoflavone aufnahmen, ein 50-mal niedrigeres Prostatakrebs-Risiko aufwiesen.

Große Auswahl für Sie

Setzen Sie also Soja-Produkte auf Ihren Speiseplan. Die Auswahl ist reichhaltig: Es gibt Joghurts, Drinks und Brotaufstriche. Achten Sie darauf, dass Sie täglich rund bis 35 Gramm Soja-Isoflavone zu sich nehmen. Aber Vorsicht: Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß. Soja-Eiweiß schützt vor Krebs.

Anders sieht es mit tierischem Eiweiß aus: Es liefert zu viel Fett. Eine gute Portion Fleisch bringt 35 Gramm Eiweiß und 44 Gramm tierisches Fett.

Davon sind 16 Gramm gesättigtes Fett, was man für die Krebsentwicklung verantwortlich macht. Besser kommen Sie mit Fisch davon. Lachs in der gleichen Menge gibt Ihnen 34 Gramm Eiweiß, 18 Gramm Fett und davon nur 4 Gramm gesättigtes Fett.

Weitere empfohlene Lebensmittel gegen Krebs

  • Obst und Gemüse senken das Krebsrisiko um rund 30 Prozent. Sie versorgen sich durch die täglich empfohlenen 500 bis 700 Gramm Obst und Gemüse mit wichtigen Antioxidantien, Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Diese fangen die freien Radikale, kleine Zellschädiger im Körper, die auf Dauer Krebs hervorrufen. Essen Sie Obst und Gemüse so häufig wie möglich. Verfüttern Sie es am besten schon an Kinder und Enkel. An fast 4.000 Kindern untersuchten englische Forscher die Auswirkungen von Obst und Gemüse. Das Ergebnis: Je häufiger sie diese Lebensmittel aßen, desto seltener traten die Krebserkrankungen im Alter auf.
  • Junger Brokkoli gilt als Zellschutz schlechthin unter den Gemüsen. Sein Vitamin-C-Gehalt ist doppelt so hoch wie der von Zitronen. Er enthält die meisten sekundären Pflanzenstoffe, außerdem viele Ballaststoffe und Sulforophans. Dieser Stoff macht Krebszellen im Körper unschädlich. Wissenschaftler der John-Hopkins-Universität entdeckten, warum Sie ausgerechnet zu jungem Brokkoli greifen sollten: Er hat eine 20- bis 50-mal so hohe Schutzwirkung wie älteres Gemüse.
  • Zitrusfrüchte sollten Sie nicht bis auf das Fruchtfleisch schälen. Lassen Sie die weiße Haut dran und essen Sie sie mit. Sie enthält viele Flavonoide, die die Wirkung des Radikalenfängers Vitamin C um das 30-fache erhöhen.
  • Petersilie enthält Apigenin. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der die Teilung sowie die Wanderung von Krebszellen durch den Körper verhindert. Als Radikalenfänger gelten darüber hinaus Salbei, Thymian oder Rosmarin. Diese Kräuter können Sie sich im Blumentopf auf dem Fensterbrett selber züchten.
  • Essen Sie Ei. Es enthält nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern darüber hinaus essentielle Aminosäuren. Diese Kombination beugt Brustkrebs vor.
  • Trinken Sie denKrebsschutz-Cocktail. Pressen Sie je eine Zitrone, Grapefruit und Orange aus. Mixen Sie einen Teelöffel Leinöl unter. Trinken Sie das Getränk einmal am Tag. So halbieren Sie das Risiko für Magen-, Kehlkopf- oder Mundkrebs.
  • Die Milch macht’s. Mit einem gesunden Verdauungstrakt können Sie jeden Tag ein Glas Milch trinken. Finnische Forscher fanden heraus, dass Sie so Ihr Darmkrebsrisiko halbieren. „Schuld“ daran ist der in der Milch enthaltene Milchzucker. Kefir oder Jogurtprodukte aus Magermilch sorgen durch die enthaltenen Milchsäurebakterien für eine gesunde Darmflora. Dadurch entstehen schädliche Zellen gar nicht erst.
  • Stärken Sie mit SanddornIhr Immunsystem. Verdünnen Sie jeden Tag 40 ml Sanddornsaft mit Wasser (Mischung je nach Geschmack). So erhöhen Sie die Leistung Ihres Immunsystems um rund 60 Prozent. Der Grund: Sanddorn enthält rund zehnmal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte.
  • Bringen Sie grünen Tee auf den Tisch. Das chinesische Nationalgetränk enthält mehrere entscheidende Substanzen, unter anderem das Epigallocatechin Gallate (EGCG). Diese Flavonoide blockieren eine Reaktion in Ihrem Körper, die Krebs auslöst. Mögen Sie keinen grünen Tee? Die wichtigen Schutzstoffe finden Sie zudem in Brokkoli, Kohl oder Weintrauben.
  • Vollkornprodukte versorgen Ihren Körper mit Phytinsäure. Bekannt ist dieser Stoff als einer der vielen Anti-Krebsstoffe der Natur. Die Phytinsäure bindet die Krebszellen im Körper und macht diese so unschädlich.
  • Olivenöl schützt Sie vor Brustkrebs. Das zeigten neueste Studien. Die Ölsäure, eine ungesättigte Fettsäure, hindert ein bestimmtes krebserzeugendes Gen daran, seine schädliche Arbeit in den Körperzellen aufzunehmen.

Was nicht auf den Teller gehört

Es gibt Inhaltsstoffe in unseren Lebensmitteln, die die Entstehung von Krebs deutlich fördern. Folgende sieben Stoffe sollten Sie nur in geringen Mengen verzehren oder meiden:

  • Schimmelpilze: Früher hieß es, Schimmel in Lebensmitteln schneidet man großzügig heraus und verzehrt den Rest immer noch. Heute weiß man es besser: Pilze verstreuen ihre Sporen weiträumig. Gerade die Schimmelpilze gelten als förderlich für die Entstehung von Krebs. Daher gibt es keine Gnade für angeschimmelte Lebensmittel: Werfen Sie diese in hohem Bogen auf den Müll.
  • Nitrosamine sind chemische Verbindungen. Sie entstehen aus Nitrit, wenn im Lebensmittel nicht genug Vitamin C enthalten ist. Sie gelten als krebsfördernd. Enthalten ist Nitrit in Wurst und allen gepökelten Lebensmitteln. Auch Gemüse ist nicht frei davon: Gerade in Spinat bilden sich unter Umständen erst Nitrit und dann Nitrosamine, weil man Spinat oft mit zu viel Nitrat düngt. Betroffen sind zudem Blattsalate oder grünes Gemüse, sofern es nicht aus biologischem Anbau stammt.
  • künstliche Farbstoffe: Diese Stoffe sind in erster Linie dafür da, um Lebensmittel appetitlich aussehen zu lassen. Aber nicht alle sind unbedenklich. Gerade die so genannten Azo-Farbstoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Sie verbergen sich hinter den Nummern E 102, E 110 und E 120 bis E 129. Sie stecken nicht nur in bunten Süßigkeiten, sondern auch in Eis, alkoholfreien Getränken oder Likören. Diese Farbstoffe muss man auf der Verpackung angeben. So machen Sie einen Bogen darum.
  • Transfettsäuren: Diese Säuren sind in allen Lebensmitteln enthalten, in denen Fett vorhanden ist und die lange haltbar sind. Transfettsäuren entstehen beim Härten des Fettes während der Herstellung und gelten als krebserregend. Enthalten sind sie zum Beispiel in Schokolade oder Eis sowie in Fertiggerichten.
  • Acrylamid entsteht, wenn man Produkte mit vielen Kohlenhydraten stark erhitzt bei Temperaturen über 200 °C. Enthalten ist Acrylamid zum Beispiel in Pommes Frites, Keksen, Chips oder Cornflakes sowie in Knäckebrot. Jeder Mensch nimmt heute rund 1 Mikrogramm Acrylamid pro Kilo Körpergewicht mit der Nahrung auf. Diesen Wert sieht die WHO gerade noch als unbedenklich an. Reduzieren Sie Ihren Verbrauch der belasteten Lebensmittel, damit Sie so weit wie möglich unter diesem Wert bleiben.
  • Lithocholsäure stellt eigentlich ein körpereigenes Produkt dar, eine Gallensäure. Lithocholsäure entsteht, wenn Sie viel Fleisch oder Wurst essen. Um das tierische Fett in den Stoffwechsel zu bekommen, produziert Ihr Körper viel Gallensäure. Diese umhüllt das Fett im Darm und transportiert es in den Stoffwechsel. Der Darm wandelt die Gallensäuren in sekundäre Gallensäuren um, wobei die Lithocholsäure entsteht. Wenn sie sich im Dickdarm anreichert, wirkt sie wie ein Gift, das die Krebsentstehung beschleunigt. Dickdarmkrebspatienten weisen einen hohen Lithocholsäuregehalt im Dickdarm auf. In Tierversuchen löst Lithocholsäure bei Mäusen Krebs aus. Aus diesem Grund sollten Sie Fleisch und Wurst selten auf Ihren Speiseplan setzen.
  • Wenn Sie Alkohol trinken, verliert Ihr Körper viele wichtige Vitamine und damit seinen Schutz für die Zellen. Forscher wiesen nach, dass ein kleines Glas Wein pro Tag ausreicht, um das Brustkrebsrisiko für Frauen um 10 Prozent zu erhöhen. Nachgewiesen ist auch, dass Alkohol in Mengen Krebs in Mund, Rachen oder am Kehlkopf auslöst. Die Krebsgefahr durch Alkohol setzt sich weiter im Körper fort: Die Abbauprodukte greifen in geringen Mengen die Schleimhaut im Enddarm an und erhöhen das Risiko von Dickdarmkrebs.

Kalorienzählen ist lebenswichtig

Der Body-Mass-Index (BMI) zur Beurteilung des Körpergewichts und zur Ableitung des Kalorienbedarfs eignet sich nicht bei Krebspatienten. Therapiebedingte Wassereinlagerungen (Ödeme) verfälschen das Gewicht der Patienten.

Dies erläuterte die Diätassistentin und Ernährungsberaterin an der Berliner Charité, Manuela Freudenreich, auf dem Stoffwechselkongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin 2007 in Berlin.

Für bettlägerige Patienten nannte die Expertin die Faustregel: 25 kcal pro kg Körpergewicht für die tägliche Kalorienzufuhr. Bei einem Körpergewicht von 70 kg entspricht das 1.750 kcal. Gehfähige Tumorpatienten benötigen mindestens 30 kcal pro kg Körpergewicht (2.100 kcal bei 70 kg).

Untergewichtige führen zusätzlich 200 bis 250 kcal pro Tag zu. Die Fettzufuhr macht ungefähr 35 Prozent der Gesamtenergie aus.

Der Eiweißbedarf liegt bei 1 bis 2 g pro kg Körpergewicht (70 bis 140 g Eiweiß bei einem Körpergewicht von 70 kg).

Fisch gegen hohes Brustkrebsrisiko

Es gibt einige Studien aus der Vergangenheit, die bestätigen, dass Fisch aus der Ernährung das Risiko für Brustkrebs um rund ein Viertel senken kann.

Der Nachteil dieser Studien: Es war fraglich, ob sie auf Europa übertragen werden konnten. Denn sie wurden in Asien durchgeführt. Der Lebensstil, aber auch die Ernährungsweise dort unterscheiden sich deutlich von unseren Bedingungen.

Daher führte ein internationales Forscherteam nun eine Studienanalyse von 26 Studien durch. So standen Daten von rund 800.000 Frauen aus Amerika, Europa und Asien zur Verfügung; rund 20.000 von ihnen litten unter Brustkrebs.

Es zeigte sich, dass mindestens vier Fischportionen im Monat das Brustkrebsrisiko um rund 14 Prozent senken können. Bei asiatischen Frauen liegt die Schutzwirkung bei rund 26 Prozent.

Die Forscher erklären diesen Unterschied mit dem anderen Lebensstil. Ein Großteil der Frauen hat kein Übergewicht, trinkt kaum Alkohol und isst wenig Fleisch – all dies sind Faktoren, die das Brustkrebsrisiko senken.

Wichtig ist auch, so die Wissenschaftler, dass die Schutzwirkung nur für die Omega-3-Fettsäure aus Fisch gilt. Andere Fettsäuren sind hier unwirksam.

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Alte Kommentare
  • Theodor König schrieb am 18.01.2011, 12:07 Uhr

    Sehr wertvoller Beitrag!

  • W Schmidt schrieb am 18.01.2011, 12:09 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr Artikel über die 6 wirksamsten Mittel gegen Krebs ist sehr interessant, nur schreiben Sie nie dabei, wie diese Lebensmittel auf Menschen wirken, die mit Blutverdünner zB. Marcumar leben müssen.Vitamin K in Brokoli, Blumenkohl usw. enthalten.Ihre Meinung dazu würde ich gerne Höhren. mit freundlichem Gruß , W. Schmidt

  • Günter Flack schrieb am 18.01.2011, 18:43 Uhr

    Was ist mit Erdnüssen? Haben diese auch gesundheitliche Vorteile u. wenn ja, dann welche.

  • c berger schrieb am 10.11.2013, 19:20 Uhr

    Ein sehr wichiges fehlt! Curcuma bzw der wirkstoff kurkurmin der die zellen in apoptose führt! Und bitte eine beschreibung wie wo und wieso diese wirken und in welchem stadion. Behauptungen dass die nahtungsmittel irgendwelche nährstoffe beinhalten kann schnell jemand aufstellen.

    • m wolf antwortete am 02.07.2014, 15:44 Uhr

      Sie haben recht, es gibt viele berichte über Kurkuma und der Wirkstoff der gegen Krebs hilft oder ihn sogar komplett vernichtet... Nicht nur das, lest mal bitte über die PAPAYA nach. Es gibt unzählige Seiten die darüber schreiben, dass Papaya, besonders die Blätter des Papaya- Baumes also (Papaya-Blätter- Tee) 1 Liter pro Tag getrunken. Den Krebs vernichtet.