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Grundlagenwissen zum Thema Kortikosteroide

Kortikosteroide – Was Sie bei der Anwendung beachten müssen

In den 50 Jahren seit der ersten Anwendung von Kortikosteroiden haben Ärzte viele Risiken im Zusammenhang mit diesen Wirkstoffen ausgemacht. Je nachdem, welches Medikament Sie einnehmen, in welcher Dosierung und wie lange, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Gewichtszunahme mit Fettpolstern, die sich im Bauchbereich , im Gesicht und am Hals bilden
  • Ausdünnung der Haut, häufiger Blutergüsse (blaue Flecken) und langsamere Wundheilung
  • Erhöhtes Infektionsrisiko, wie zum Beispiel auch die Reaktivierung einer Tuberkulose
  • Psychosen
  • Magengeschwüre
  • Verlust des Kalziums aus den Knochen, woraus sich eine Osteoporose und andere Probleme entwickeln können, zum Beispiel absterbende Knochenregionen (Avaskuläre Nekrose) in der Hüfte
  • erhöhter Blutdruck
  • schlechtere Lymphdrainage, woaus geschwollene Beine resultieren können
  • erhöhter Blutzucker
  • erhöhtes Risiko für Katarakt („Grauer Star“)
  • unterdrückte Hormonproduktion in der Nebenniere

Zusätzlich kann bei gleichzeitiger, regelmäßiger Einnahme von Kortikosteroiden und Aspirin oder anderen Nicht-Steroidalen Antirheumatika (NSAR) das Risiko für Magengeschwüre und -blutungen erhöht sein. Wenn Sie für längere Zeit auf Kortikosteroide angewiesen sind, könnten als Zusatzmedikation statt NSAR COX-2-Hemmer in Betracht gezogen werden, wenn sich auch dadurch das Risiko nur minimal senken lässt. Einige Gesundheitsstörungen, wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Infektionen können durch Kortikosteroide beeinflusst – in der Regel verschlimmert – werden.

Deshalb ist es wichtig, Ihren Arzt über eventuell bestehende Störungen und Zusatzmedikamente zu informieren. Kortikosteroide können folgenreiche Entzündungsprozesse unter Kontrolle bringen, wenn andere Mittel versagt haben. Verschiedene Stärken und Einnahmezeiträume tragen zum Heilungspotenzial der Wirkstoffe bei. Aber trotz der hochwirksamen, heilenden Eigenschaften bleibt das Risiko für ernste Nebenwirkungen bestehen.

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