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Alles Wichtige zur Idiopathischen Lungenfibrose

Die idiopathische Lungenfibrose ist eine seltene Erkrankung der Lunge, die zu schwerer Atemnot führt und sehr aggressiv voranschreitet.

Sie gehört zur Gruppe der idiopathischen interstitiellen Pneumonien, innerhalb derer sie die Krankheit mit der größten Häufigkeit, aber der schlechtesten Prognose darstellt.

Die durchschnittliche Überlebensdauer nach Stellung der Diagnose beträgt drei Jahre. Die Krankheit tritt meist im fortgeschrittenen Alter auf und befällt häufiger Männer als Frauen.

Idiopathische Lungenfibrose – Was ist das?

Bei der idiopathischen Lungenfibrose handelt es sich um eine Vernarbung des Lungengewebes, welches sich auch im Röntgenbild nachweisen lässt; sie hat keine bekannte Ursache.

Über längere Zeit eingeatmete Schadstoffe, die die Lungenbläschen schädigen, und eine genetische Disposition werden aber in Betracht gezogen.

Die idiopathische Lungenfibrose beginnt oft schleichend; bei Fortschreiten der Krankheit leidet der Patient zunehmend unter Atemnot, zuerst unter Belastung, später auch im Ruhezustand.

Ein trockener Reizhusten kann ebenfalls zu den Symptomen einer idiopathischen Lungenfibrose gehören.

Die idiopathische Lungenfibrose wird meistens aufgrund der Symptomatik, einer klinischen Untersuchung und den Ergebnissen einer Computertomographie der Lungen diagnostiziert.

Sie lässt sich medikamentös kaum behandeln – die übliche Kombination von Immunsuppressiva und Kortison zeigt nur eingeschränkte Wirkung, sodass die einzige wirksame therapeutische Maßnahme eine Lungentransplantation ist.

Symptome der Idiopathischen Lungenfibrose

Das Atmen gehört automatisch zum Leben dazu. Sie denken wahrscheinlich kaum darüber nach – es sei denn, Ihnen fällt das Atmen schwer. Wenn Sie an einer idiopathischen Lungenfibrose leiden, haben Sie Mühe, ausreichend Luft einzuatmen.

Diese tödliche Lungenerkrankung hat zunehmende Kurzatmigkeit und damit Sauerstoffmangel im Körper zur Folge.

Niemand kennt die Ursache der idiopathischen Lungenfibrose genau. Eine exakte Diagnose kann schwierig sein. Wird sie jedoch diagnostiziert, gibt es verschiedene Bewältigungsstrategien.

Das Atmen fällt schwer, weil die Luftsäckchen vernarben

Jedes Mal, wenn Sie atmen, geben die Lungen Sauerstoff an das Blut ab und entfernen Kohlendioxid daraus.

Dieser Austausch findet zwischen winzigen Luftsäckchen, die sich tief in der Lunge befinden, und kleinen Blutgefäßen in der Innenwand dieser Säckchen statt.

Aus unbekannten Gründen wird dieser Prozeß bei der idiopathischen Lungenfibrose gestört. Die Luftsäckchen entzünden sich, werden mit der Zeit geschädigt und vernarben.

Die Säckchen werden zu starren Ballons: Ihre Wände werden dicker, und sie können sich nicht mehr richtig mit Luft füllen. Das Atmen wird wesentlich anstrengender, da Narbengewebe den Übertritt des Sauerstoffs behindert.

Ausblick in die Zukunft

Die Bemühungen dauern an, die Ursache der idiopathischen Lungenfibrose herauszufinden.

Neue Medikamente werden mit der Hoffnung getestet, eines Tages mehr und bessere Behandlungsmöglichkeiten für diese Erkrankung anbieten zu können.

Idiopathische Lungenfibrose Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Idiopathische Lungenfibrose: Behandlung

Die idiopathische Lungenfibrose entwickelt sich langsam. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Die Diagnose wird meist im Alter zwischen 50 und 70 Jahren gestellt.