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Haben Sie Hunger? Ihre Hormone sind schuld

Sie könnten der Meinung sein, dass Sie Hunger haben – aber nur die Hormone sind schuld. Wenn Sie ein Verlangen nach Nahrungsmitteln verspüren, dann stehen Sie unter dem Einfluss der Hormone Leptin und Ghrelin.

Ein steigender Ghrelin-Level sorgt dafür, dass Sie Hunger verspüren. Wenn Sie essen und so diesem Verlangen nachgeben, steigt der Leptin-Spiegel in Ihrem Körper, der Ghrelin-Gehalt sinkt und der Hunger verschwindet.

Eigentlich ganz einfach. Aber wenn Sie abnehmen wollen, wird es schwierig. Jeder, der durch Bewegung und reduzierte Kalorienaufnahme Gewicht verlieren will, muss das Ghrelin unterdrücken.

Eine Studie des New England Journal of Medicine aus dem Jahr 2002 beobachtete die Ghrelin-Werte der Studienteilnehmer über 6 Monate hinweg.

Nach den ersten 3 Monaten hatte jeder der Übergewichtigen fast 40 Pfund verloren. Am Ende der Studie hatten sie es geschafft, diesen Gewichtsverlust zu halten.

Aber hier sind die schlechten Neuigkeiten (und wahrscheinlich der Grund dafür, warum Menschen, die eine Diät machen, normalerweise wieder an Gewicht zunehmen): Wenn das Körpergewicht sinkt, steigt die ausgeschüttete Ghrelin-Menge.

Am Ende der Studiendauer waren die geringsten Ghrelin-Werte der Teilnehmer fast so hoch wie die Werte vor den Mahlzeiten bevor die Diät anfing.

Das ist zum Verzweifeln, oder? Sie arbeiten hart an Ihrer Gewichtsabnahme, Woche für Woche, treiben Sport, achten darauf, wie viel Sie zu sich nehmen – und ein Hormon legt den Grundstein dafür, dass Sie wieder zunehmen, wenn Sie kurzzeitig einmal nicht aufpassen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Hier sind drei Punkte, mit denen Sie Ghrelin in Schach halten können:

  1. Schlafen Sie genug. Forscher haben herausgefunden, dass die Ghrelinwerte normalerweise höher sind, wenn Sie nicht genügend Schlaf bekommen. Das Ergebnis: Sie haben tagsüber mehr Hunger. Es ist aber nicht nötig, dass Sie volle acht Stunden schlafen. Wir wissen heute, dass übergewichtige Menschen schon davon profitieren, wenn sie jede Nacht 20 Minuten mehr schlafen.
  2. Vermeiden Sie Fructose. Fructose lässt die Ghrelinwerte ansteigen. Und Fructose findet sich in vielen industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln.
  3. Machen Sie keine Chrash-Diät. Eine Diät, bei der die Kalorien stark reduziert werden, ist ein Schock für Ihren Körper. Dieser Schock führt zu einem Ghrelin-Anstieg. Ihr Körper kann sich besser eingewöhnen, wenn Sie nach und nach Ihre Kalorienaufnahme reduzieren.

Warum Ihre Fettverbrennung durch den Insulintrick anspringt

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das in Ihrem Körper eine ganz zentrale Rolle spielt, wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren oder zuzunehmen.

Insulin steuert nicht nur Ihren Blutzuckerspiegel, sondern auch die Verarbeitung und das Speichern von Fetten.

In Ihrem Fettgewebe öffnet ein hoher Insulinspiegel die Türen zur Fetteinlagerung und blockiert gleichzeitig die Ausgangstüren. Das Insulin bewacht Ihre Fettpölsterchen also geradezu und ist beim Abspecken ein echter Klotz am Bein.

Und hier kommt Ihre gute Nachricht: Durch ausdauernde Bewegung senken Sie Ihren Insulinspiegel nachhaltig. So bringen Sie Ihren Körper auf sanfte Weise in eine Stoffwechselsituation, in der es Ihren Fettpölsterchen einfach schneller an den Kragen geht.

Das erklärt, warum Ausdauertraining dafür sorgt, dass Sie leichter abspecken und Sie Ihr Körpergewicht dann auch ganz leicht halten können.

Hier steckt auch das Geheimnis der „schlechten Futterverwerter“, die beneidenswert schlank bleiben, obwohl sie sich manchmal „Ernährungssünden“ wie Currywurst mit Pommes leisten.

Regen Sie Ihr „Wachhormon“ an

Es ist es eigentlich ganz einfach, den Körper auf Frühling einzustellen: Gehen Sie an die frische Luft. Jeden Tag, auch wenn es wieder Frühlingsregen gibt, sollten Sie einen großen Spaziergang machen.

Schon zwanzig Minuten pro Tag reichen, denn bei einem solchen Spaziergang kann Ihr Körper jede Menge Licht tanken. Dieses nimmt er auch auf, wenn es bedeckt ist.

Durch dieses natürliche Tageslicht wird in ihrem Körper die Produktion von Serotonin angeregt, dem Hormon schlechthin, das für gute Laune sorgt. Zugleich verringert sich die Bildung des Schlafhormons Melatonin.

Ihr Körper wird in den Wachzustand versetzt und Sie können den Frühling endlich genießen.

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