Herzschrittmacher: Routineoperation
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Einen Herzschrittmacher zu implantieren ist ein unkomplizierter chirurgischer Eingriff, für den meist nur ein Krankenhausaufenthalt von 1 Tag erforderlich ist. In den meisten Fällen wird lokal betäubt. Damit sich der Patient besser entspannen kann, bekommt er weitere Medikamente intravenös verabreicht.
Bevor Sie das Krankenhaus verlassen, wird der Herzschrittmacher individuell auf Ihre Erfordernisse hin programmiert. Nach mehreren Monaten wird eine Kontrolluntersuchung für Feinabstimmungen an der Einstellung des Herzschrittmachers angesetzt.
Zusätzlich gibt es regelmäßige Nachkontrollen. Dazu gehört unter anderem eine telemetrische Überprüfung des Herzschrittmachers, die per Telefon erfolgen kann. Dabei wird ein spezielles Übertragungsgerät (Transmitter) benutzt. Der Transmitter wird an Armbänder angeschlossen, die um beide Arme gewickelt werden.
Dann wird der Telefonhörer auf dem Transmitter platziert, und ein spezieller Magnet über den Herzschrittmacher gehalten. Ein Techniker am anderen Ende der Leitung überprüft Ihren Puls und den Herzrhythmus, die Batteriespannung und die richtige Funktion des Herzschrittmachers.
Was Sie von einem modernen Herzschrittmacher erwarten können
Die heutigen Herzschrittmacher können den normalen Herzrhythmus vollständig nachahmen. Sie berücksichtigen immer die momentanen Erfordernisse des Körpers.
Aus diesen Gründen können Sie davon ausgehen, dass Sie Ihre normalen Aktivitäten fortsetzen können, ob das nun ein paar Runden Golf sind, oder ob Sie gerade versuchen, mit Ihren Enkelkindern mitzuhalten.