Herzinsuffizienz: Beugen Sie vor mit Vitamin D
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Vor drei Jahren berichteten wir Ihnen, dass der Knochenschützer Vitamin D möglicherweise auch der Verschlimmerung einer Herzschwäche entgegenwirkt. Diese Vermutung konnten Forscher der Ruhr-Universität in Essen jetzt in einer Studie an 123 Herzpatienten bestätigen. Die Hälfte erhielt täglich 50 µg Vitamin D über neun Monate, die andere Hälfte ein Scheinmedikament.
Wie die bekannte US-Fachzeitschrift American Journal of Clinical Nutrition im Juni 2006 berichtete, führte die Vitamin-D-Gabe zu einem nachweisbaren Anstieg von körpereigenen Entzündungshemmern im Blut sowie auch zu einer Unterdrückung von entzündungsfördernden Substanzen. Das ist insofern eine wichtige Erkenntnis, da es bei einer Herzschwäche durch den Zerfall von Herzmuskelzellen zu einer überschießenden Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen kommt. Diese schädigen den geschwächten Herzmuskel erneut.
Tipp: Vitamin D wird vorwiegend unter dem Einfluss der natürlichen UV-Strahlung der Sonne vom Körper selbst gebildet. Falls Sie nicht die notwendigen 30 Minuten täglich draußen sein können, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt über eine künstliche Zufuhr von Vitamin D beraten. Die empfohlene Tagesdosis, die auch Ihren Knochen zugutekommt, beträgt 5 µg für Menschen unter 65 und 10 µg für Menschen ab 65 Jahren.