Das Herz pumpt pro Tag über 7.500 l Blut in den Blutkreislauf des Körpers. Es gibt dabei 2 verschiedene Kreisläufe: den Lungenkreislauf, bei dem das Blut mit Sauerstoff versorgt wird und den Körperkreislauf, der das sauerstoffreiche Blut in den Körper pumpt. Zunächst gelangt das sauerstoffarme Blut aus dem Körperkreislauf in den rechten Vorhof und von dort in die rechte Herzkammer (Ventrikel) und wird dann in den Lungenkreislauf gepumpt.

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Eine chronische Herzschwäche ist normalerweise das Ergebnis anderer Gesundheitsprobleme, die das Herz schädigen und seine Pumpleistung schwächen. Dazu gehören unter anderem die Koronare Herzkrankheit, mit oder ohne Herzinfarkt, Bluthochdruck (Hypertonie), Herzklappenprobleme...

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Wenn Ihr Arzt bei Ihnen eine Herzinsuffizienz vermutet, wird er zur Diagnose eine ganze Reihe von Untersuchungen durchführen. Dazu gehören eine Blutuntersuchung, eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs und ein EKG, um die elektrische Erregungsbildung – und leitung des Herzens zu prüfen.

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Ihr Arzt kann Ihnen außer einer medikamentösen Therapie zahlreiche Maßnahmen vorschlagen, die die Symptome der chronischen Herzschwäche lindern und das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Sie sollten Ihre Kochsalzzufuhr einschränken ebenso wie die Flüssigkeitsmenge, die Sie zu sich nehmen.

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Herzinsuffizienz: Bewährte Maßnahmen für ein längeres Leben

24.01.2011 16:00 

Die Diagnose Herzinsuffizienz klingt nach einer beängstigenden Krankheit. Jedoch wissen die wenigsten Menschen: Mit Hilfe dreier Medikamenten-Kategorien - und gegebenenfalls einem Herzschrittmacher oder []

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Vor drei Jahren berichteten wir Ihnen, dass der Knochenschützer Vitamin D möglicherweise auch der Verschlimmerung einer Herzschwäche entgegenwirkt. Diese Vermutung konnten Forscher der Ruhr-Universität in Essen jetzt in einer Studie an 123 Herzpatienten bestätigen. Die Hälfte erhielt täglich 50 µg Vitamin D über neun Monate, die andere Hälfte ein Scheinmedikament.

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Mit der zunehmend älter werdenden Gesellschaft tritt die Herzinsuffizienz häufiger auf. Wissenschaftler beschäftigen sich deshalb mit neuen Therapieformen. Ein Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit einem Eiweißstoff, der vom Herzen produziert wird: dem so genannten Natriuretischen Peptid vom Hormon B-Typ (BNP).

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Studien haben gezeigt, dass eine auf das Hormon Aldosteron ausgerichtete Therapie eine Schlüsselrolle dabei spielen kann, wie lange Menschen mit Herzinsuffizienz noch leben. In einer großen Studie wurden Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz näher untersucht, die zusätzlich zur Standardtherapie mit ACE-Inhibitoren und Diuretika (zum Beispiel dem Wirkstoff Furosemid) geringe Dosen des Aldosteron-Blockers Spironolacton einnahmen.

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