Herzinfarkt: So lange dauert der Krankenhausaufenthalt
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Wenn Sie einen Herzinfarkt erlitten haben, sollten Sie mit einem mindestens 3- bis 4-tägigen Krankenhausaufenthalt rechnen. Während dieser Zeit können Untersuchungen wie ein Röntgenbild Ihres Brustraums und Echokardiogramme gemacht werden, um Ihre Herzfunktion zu prüfen und nach einer möglichen Wasseransammlung in der Lunge zu suchen. Letztere kann auf eine verminderte Pumpleistung Ihres Herzens auf Grund eines Infarktes hinweisen.
Vor der Entlassung aus dem Krankenhaus können Belastungstests zum Beispiel mit einem Fahrradergometer sinnvoll sein, mit denen geprüft wird, ob weitere Herzregionen durch verstopfte Gefäße bedroht sind und wie gut Ihre Herzfunktionen an Belastung angepasst sind.
Für bestimmte Wirkstoffgruppen konnte ein deutlicher Nutzen für Herzinfarkt-Patienten gezeigt werden. Dazu gehören Medikamente wie ASS und Clopidogrel (z. B. Plavix®), die die Gefahr der Gefäßverstopfung herabsetzen. Statinartige Cholesterinsenker eignen sich, um schnell für bessere Cholesterinwerte zu sorgen und die Gefäßwände zu stabilisieren, sodass auch eine zukünftige Bildung von Blutgerinnseln vermieden werden kann.
Außerdem wird den meisten Herzinfarkt-Patienten die Einnahme von Medikamenten empfohlen, die das Angiotensin-Konvertierende-Enzym (ACE) hemmen, sowie Medikamente aus der Gruppe der Betablocker. Diese verschreibungspflichtigen Substanzen bieten nachgewiesenermaßen langfristige Vorteile für Herzinfarkt-Patienten.