Herzinfarkt: Morgens um 10 Uhr steigt die Gefahr
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Ärzten und Pflegekräften ist dieses Phänomen wohl vertraut: Morgens gegen 10 Uhr steigt die Zahl der Herzanfälle und Herzinfarkte. Den Ursachen dafür ist Dr. Stephen Shea von der Harvard Medical School in Boston/US-Bundesstaat Massachusetts nachgegangen – mit einem überraschenden Resultat: Die Herzfrequenz nimmt am frühen Vormittag naturgemäß bei allen Menschen für etwa zwei Stunden zu, d. h., das Herz schlägt dann häufiger als sonst!
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Das berichtete das US-Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences im Dezember 2004. Sind die Herzkranzgefäße aber durch eine Arteriosklerose verengt, kann diese natürliche Frequenzsteigerung zu einer Überlastung des Herzens und damit zu einem Angina-pectoris-Anfall oder schlimmstenfalls zu einem Infarkt führen.
Unser Rat: Falls Sie an Arteriosklerose leiden, sollten Sie alle anstrengenden Aufgaben und Termine, auch Sport, erst ab dem späteren Vormittag in Angriff nehmen. Auch Ihr Zweitfrühstück sollte aus leichten Zutaten, z. B. einem Joghurt oder einem Apfel, bestehen und klein ausfallen.