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Leserratschlag: Propolis gegen Herpes

„Was bei allen Herpes-Erkrankungen wirklich hilft, ist Propolis aus dem Bienenvolk. Ich bin jetzt 83 Jahre und fast 70 Jahre Imker und habe über 25 Jahre Erfahrungen damit. Es wäre ein Segen, wenn Sie wegen der starken Nervenschmerzen und Nebenwirkungen der Behandlung Ihren Lesern darüber berichten würden.“

Das schrieb mir Leser Friedrich vor einigen Tagen als Echo auf meinen Beitrag über Herpes.

Er hat recht: Seit Jahrtausenden setzen Ärzte und Heilkundige auf die Kraft des Honigs. Seine Inhaltsstoffe wirken antibiotisch, steigern Ihre Abwehrkräfte, bekämpfen Entzündungen und lassen Wunden schneller heilen.

Bienen produzieren zudem nicht nur Honig, sie liefern auch andere Gesundheitsprodukte. Pollen, Propolis und Gelee Royale sind Bestandteile der so genannten Apitherapie (von Apis mellifera, lateinisch für Honigbiene).

Das ist Propolis

Das ist das Harz von Bäumen, das die Bienen durch ein Drüsensekret geschmeidig machen und als Wabenkitt verwenden. Die Dichtmasse besitzt eine starke pilz-, viren- und bakterienabtötende Wirkung, denn damit schützen sich die Bienen selbst vor Krankheitserregern.

Zudem desinfizieren sie damit die Innenwände der Waben, ehe die Bienenkönigin mit dem Legen der Eier beginnt. Es wird deshalb als natürliches Antibiotikum gepriesen.

Es wird empfohlen bei Entzündungen im Hals-, Nasen- und Rachenbereich, Zahnfleischentzündungen, Hauterkrankungen und Magen- und Darmbeschwerden.

Propolis wirkt:

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • durchblutungsfördernd
  • zusammenziehend
  • entspannend
  • krampflösend
  • wundheilend

Sie können es sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden. Man unterscheidet naturbelassenem Rohpropolis und verarbeitetem Propolis. Beide Formen sind in pulverisierter oder granulierter Form erhältlich.

Darüber hinaus ist es als Tinktur, Extrakt, Tabletten, Dragees und Salbe erhältlich. Ein Wermutstropfen: Viele Menschen reagieren auf Propolis allergisch.

Herpes-Hilfe durch Melisse

Eine sehr bewährte naturheilkundliche Anwendung gegen Lippenherpes ist Melissen-Tinktur. Sie hemmt die Vermehrung der Herpes-Viren und hat für unseren Körper keinerlei schädliche Wirkungen.

Melissen-Tinktur können Sie ganz einfach selbst herstellen. Übergießen Sie einfach in einem Schraubdeckelglas eine Handvoll frische Melissenblätter mit 100 ml Doppelkorn oder Wodka.

Lassen Sie den Ansatz vier Wochen lang an einem warmen Ort stehen, und filtern Sie ihn anschließend in eine Flasche ab. Betupfen Sie bei den ersten Anzeichen von Lippenherpes die betroffene Stelle mehrmals täglich mit der Tinktur.

Wenn Ihnen die Herstellung der Tinktur zu umständlich ist, können Sie in der Apotheke auch eine Salbe mit Melissen-Extrakten (Lomaherpan®, 5 g um 5 €) kaufen.

Mit Zinkwasser gegen Herpesbläschen

Damit die Herpes-Viren erst gar keine Chance haben, die lästigen Bläschen auszubilden, sollten Sie gleich bei den ersten Anzeichen aktiv werden.

Beginnen Sie, sobald Sie ein Spannungsgefühl oder leichtes Kribbeln auf den Lippen spüren, mit einer Zinkwasserbehandlung. Lösen Sie dazu 4 g Zinksulfat aus der Apotheke in 100 ml abgekochtem, abgekühltem Wasser auf.

Tränken Sie ein Wattestäbchen mit der Lösung und bestreichen Sie den infizierten Hautbereich alle 30 Minuten damit.

Zusätzlich können Sie die Heilung beschleunigen, indem Sie ein paar Tage ein Präparat aus Rotem Sonnenhut einnehmen.

Beachten Sie außerdem: Lippenherpes ist ansteckend. Benutzen Sie daher unbedingt andere Handtücher und Gläser als Ihre Familienmitglieder und berühren Sie Ihre Lippen nicht mit den Händen.

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Alte Kommentare
  • Markovic Ratomir schrieb am 01.12.2009, 11:05 Uhr

    Herlich, vielen Dank

  • Rita Fischer schrieb am 01.12.2009, 18:44 Uhr

    Propolis ist wirklich für vieles zu verwenden. Mir hat das Einnehmen von Propolisextrakt auf Zuckerwürfeln gerade eine beginnende Halsentzündung weggepustet. Die Wirkung von Propolis müßte viel mehr bekanntgemacht werden. Meine Kinder bekamen früher bei Halsschmerzen immer Propolisgranulat zum kauen. Hat fast immer den Gang zum Arzt erspart. Mit freundlichen Grüßen, Rita Fischer PS:Gegen Herpes hilft auch sehr gut Teebaumöl!!! Mehrmals täglich aufgetragen, kommen die lästigen Bläschen erst garnicht.

  • Conny Lutz Saupe schrieb am 01.12.2009, 22:29 Uhr

    Ich war vergangenes Jahr zu einem Vortrag - Gesundheit aus dem Bienenstock - es in der Tat ein Wundermittel, obwohl ich sehr skeptisch bin was Wunderheilung betrifft, wurde ich eines Besseren belehrt, kann es nur empfehlen!. Gibt es als Halsdragees, zwei mal zwei Stück am Tag und das Halsweh ist Geschichte.

  • Isolde Roßgoderer schrieb am 02.12.2009, 00:09 Uhr

    Ich habe bei starkem Husten Propolis mehrere Wochen genommen und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Ich habe immer einen Notvorrat zuhause

  • Patricia Glibic schrieb am 03.12.2009, 08:46 Uhr

    Mir helfen bei Herpes zuverlässig die Schüssler Salze 1 und 8 in der D 6, sofort einnehmen, wenn es anfängt zu kribbeln. 3-4 x täglich je 2 Tabletten im Mund zergehen lassen und der Herpes bricht bei mir erst garnicht aus.